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Condition Monitoring-SystemNSK macht Hochgeschwindigkeitszüge flott

Shinkansen-Züge der Serie N700

Schon für die ersten Shinkansen-Züge in Japan lieferte NSK die Radsatzlager und beteiligt sich damit seit gut fünfzig Jahren an der Entwicklung, Hochgeschwindigkeitszüge mit jeder Generation schneller zu machen.

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Werkzeugmaschinen„Kompetenzpartner

SCOPE: Auf der EMO in Hannover, wird Gildemeister seine internationale Innovationsführerschaft bei den Werkzeugmaschinen unterstreichen. Welche strategische Bedeutung hat es für ihr Unternehmen, auch in Zukunft bei Innovationen die „pole position“ einzunehmen?

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Zulieferleistungen und Zulieferteile (ZU): „Kompetenzpartner

Klinkner: Innovationsführerschaft ist mehr denn je ein entscheidendes Merkmal erfolgreicher und auf ihrem Gebiet weltweit führender Unternehmen. Welch hohe Bedeutung diesem Merkmal auch bei Gildemeister als einem der führenden Hersteller im Bereich spanender Werkzeugmaschinen beigemessen wird, zeigt sich nicht zuletzt am Auftritt des Unternehmens auf der diesjährigen EMO, welche sich ja auch als Innovationsforum versteht. Unter den mehr als 60 Hightech-Maschinen, die wir auf einer Gesamt-Ausstellungsfläche von mehr als 3.500 qm präsentieren, befinden sich allein neun DMG (Deckel Maho, Gildemeister – dieRed.) Weltpremieren. In Summe können wir damit auch in diesem Jahr wieder mit 22 Produktneuentwicklungen unsere Kunden bei einer noch effizienteren Leistungserstellung unterstützen beziehungsweise ihnen zukunftsweisende Bearbeitungsmöglichkeiten eröffnen. Diese Erfolge können nur erzielt und gesichert werden, indem Innovation über den gesamten Unternehmensprozess gefördert wird.

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SCOPE: Welche Rolle spielen Entwicklungs-Netzwerke mit Lieferanten und Forschungsinstituten für die hohe Innovationsdynamik Ihres Unternehmens?

Klinkner: Die schon angesprochene führende Position unter den Werkzeugmaschinen-Herstellern auch in Zukunft zu sichern, ist für uns ein entscheidendes Ziel. Im schnelllebigen globalen Differenzierungswettbewerb ist es dabei mehr als wichtig, schnell und flexibel auf Änderungen reagieren zu können. Die Integration von Lieferanten in Entwicklungs-Netzwerke sowie die Kooperation mit Lehrstühlen und Forschungseinrichtungen sind dabei neben hoch qualifizierten und motivierten Mitarbeitern grundlegende Bausteine zur Sicherung einer hohen Innovationsdynamik. Jeder Partner im Netzwerk kann dabei von den verschiedenen Kernkompetenzen und Innovationspotenzialen des Netzwerks profitieren. Dies bedeutet nicht nur für Gildemeister, sondern auch für jeden einzelnen Partner im Netzwerk eine deutliche Verbesserung der Marktposition durch höhere Flexibilität und gesteigertes Innovationspotenzial.

SCOPE: Gildemeister ist Gründungsmitglied des Netzwerks OWL Maschinenbau in Ostwestfalen-Lippe, das Entwicklungspartner der neuen Zuliefermesse Forum Maschinenbau im November ist. Was versprechen sich die Unternehmen Ihrer Region von der neuen Messe?

Klinkner: Als Gründungsmitglied engagieren wir uns vor allem für die Förderung der regionalen Kompetenzen im Maschinenbau zur Sicherung der Innovationsführerschaft und internationalen Spitzenposition. Um noch kundenorientierter, innovativer und schneller zu werden, gilt es, Zulieferunternehmen und andere Kompetenzpartner noch stärker in die Produkt-, Prozess- und Service-Entwicklung einzubinden. Das Forum Maschinenbau bietet den über 1.600 Maschinenbauern in Nordrhein-Westfahlen – davon allein 276 in Ostwestfahlen-Lippe – die Gelegenheit, ihre Leistungsstärke zu präsentieren. Neben der gegebenen hohen Markttransparenz über innovative Zulieferer und Dienstleistungen, steht für die teilnehmenden Unternehmen vor allem die Kommunikation über Lösungskompetenzen für komplexe Prozesse und Produkte des Maschinenbaus im Vordergrund. Die große Bandbreite der sich präsentierenden Unternehmen, vom lokalen Spezialisten und „hidden champion“ der Zulieferbranche bis hin zum Weltmarktführer und Anbieter komplexer Gesamtlösungen, bietet dabei eine hervorragende Kommunikationsplattform.

SCOPE: Sie werden bei der Messeeröffnung am 3. November 2005 gemeinsam mit Professor Schuh von der RWTH Aachen an der Podiumsdiskussion zum Thema „Intelligenter Maschinenbau durch Entwicklungsnetzwerke“ teilnehmen. Welche Impulse versprechen Sie sich persönlich von dem Messebesuch?

Klinkner: Lassen Sie mich noch einmal auf die Erfolgsfaktoren mittelständischer Unternehmen im globalen Wettbewerb – Innovationsführerschaft, Konzentration auf die Kernkompetenzen und Flexibilität – verweisen. Grundlage für die erfolgreiche Ausprägung dieser Faktoren ist neben der eigenen Kompetenz des Unternehmens auch die Fähigkeit für die Zusammenarbeit in Netzwerken. Das schließt sowohl die Zusammenarbeit mit Lehrstühlen und Forschungseinrichtungen als auch Kooperationen mit innovativen Zulieferern in Entwicklungsnetzwerken ein. Die Region Nordrhein-Westfahlen verfügt über eine Vielzahl an Innovatoren und Kompetenzträgern im Bereich Maschinenbau, die für Gildemeister als potenzielle Kooperations-Partner von großem Interesse sind. Für mich persönlich ist es weiterhin der intensive Erfahrungsaustausch zwischen Industrie und Praxis, auf den ich mich besonders freue.

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