Toleranzringe

Eine alternative Befestigung

für Wellen und Lager sind Toleranzhülsen – auch Toleranzringe genannt. Sie gelten als kostengünstige Welle-Naben-Verbindung für Serienprodukte, und wenn Kataloggrößen eingesetzt werden können, gilt das sogar für Klein- und Kleinstserien. Das Unternehmen Dr. Tretter bietet solche Toleranzringe in zahlreichen Ausführungen an.

Mit Toleranzhülsen können sehr hohe Drehmomente übertragen werden. Die Verbindung ist lösbar und kraftschlüssig und hat damit kostenmäßige und technische Vorteile im Vergleich zu Passfederverbindungen oder Presssitzen. Sie erlaubt hohe übertragbare Drehmomente und das bei Betriebstemperaturen von bis zu 250 Grad Celsius. Damit sind Toleranzhülsen geradezu ideale Verbindungselemente für Werkstoffkombinationen, die unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten haben, zum Beispiel Stahllager oder Keramiklager im Aluminiumgehäuse. Toleranzhülsen können prinzipiell auch als eine Art Sicherheits- beziehungsweise Überlastkupplung eingesetzt werden. Standardabmessungen aus Kohlenstoffstahl liefert Dr. Tretter in der Regel ab Lager. Für aggressive Umgebungsbedingungen sind Toleranzhülsen aus Nirostahl verfügbar. Weitere Informationen und die übertragbaren Mindestdrehmomente sind dem Katalog zu entnehmen. Sonderabmessungen können jederzeit nach Absprache hergestellt werden.

Toleranzringe sind freilich nur ein kleiner Ausschnitt aus dem recht großen Programm des Zulieferers. ms

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