Systementwicklung

Eine Belebung der Nachfrage

im Werkzeug- und Formenbau verspürt Systementwickler Läpple. Ein Grund dafür liegt sicher in den verbesserten konjunkturellen Rahmenbedingungen. Das Unternehmen profitiert eigenen Angaben nach aber auch „von seiner Innovationskraft und der Kenntnis der Produktionsprozesse seiner Kunden“.

Die Läpple-Gruppe hat durch Restrukturierungen in den letzten zwei Jahren ihre Wirtschaftlichkeit verbessert. Als „besonders erfreulich“ bezeichnet das Unternehmen die Situation im Läpple Formenbau, wo Spritzgießwerkzeuge zur Produktion von großen Kunststoffteilen entstehen, die vor allem in der Automobilindustrie genutzt werden. Das Unternehmen hat hier mit der modularen Rahmenbauweise eine Technologie entwickelt, die bis zu 35 Prozent der Werkzeugkosten einspart und Werkzeuge wesentlich schneller als in der Vergangenheit fertigen kann.

Sie stößt am Markt auf eine rege Nachfrage. Der zunehmende internationale Wettbewerb gerade mit Billiglohnländern verlangt allerdings nach weiteren Innovationen bei steter Effizienz- und Produktivitätssteigerung.

„Wir müssen die Qualität unserer bereits heute hochwertigen Produkte weiter steigern und unseren Wissensvorsprung nutzen, um unsere Alleinstellungsmerkmale bei Technologien und Produkten weiter auszubauen.

Unsere räumliche und kulturelle Nähe zu den großen Automobilherstellern versetzt uns in die Lage, uns als Systempartner in deren Produktplanungs- und Entwicklungsprozess so zu integrieren, dass sich unsere maßgeschneiderten Lösungen wie Zahnräder in das Getriebe unserer Kunden einfügen“ sagt Wolf-Peter Graeser, Vorstandssprecher der Läpple AG.

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Läpple begleitet seine Kunden von der Fahrzeugentwicklung über die Konstruktion, das Simultaneous Engineering, das Prototyping, die Betriebsmittelherstellung, die Fertigung von Produktionsanlagen bis hin zur Serienproduktion und zur Ersatzteilelieferung. Dabei deckt der Systemlieferant die komplette Wertschöpfungskette für die Blechteile- und Komponentenfertigung ab – einschließlich der Herstellung von Produktionsanlagen für die Blechumformung und den Zusammenbau. Im Kunststoff-Formenbau ist das Unternehmen in der Lage, dem Kunden moderne Werkzeuge zur Herstellung von Kunststoffteilen oder Formteile in Kleinserien zur Verfügung zu stellen. Hier bietet es mit der modularen Rahmenbauweise die Möglichkeit, unterschiedliche Werkzeuge zur Herstellung verschiedener Kunststoffteile im selben Rahmen zu nutzen, was eine deutliche Zeit- und Kostenersparnis bringt.

Auch dieses Jahr ist das Unternehmen dabei, wenn es gilt, die neuesten Innovationen im Bereich Werkzeug- und Formenbau, Prototyping, Design und Entwicklung auf der Euromold (5.-08.12.2007) in Frankfurt am Main vorzustellen. Gemeinsam mit Kooperationspartner Kegelmann Technik aus Rodgau präsentiert das Unternehmen unter anderem neue Werkzeugtechnologien für die Stoßfängerfertigung. ms

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