Simmeringe

Eine wahre Rekordgeschichte

ist die Produktkarriere des Simmerings. Das Haus Freudenberg hat allein in den vergangenen siebeneinhalb Jahren – also von der Jahrtausendwende bis heute – in Weinheim mehr als 500 Millionen Simmerringe produziert. Damit steigt die Zahl der seit 1953 an diesem Standort hergestellten Simmerringe auf über 2 Milliarden Stück.

Der Simmerring, 1929 bei Freudenberg von Professor Simmer entwickelt, hat durch den Einsatz im Automobil, im Maschinenbau und einer Vielzahl weiterer Anwendungen ein Kapitel Technikgeschichte geschrieben.

Neue Werkstoffe haben das Einsatzspektrum der Simmerringe immer wieder erweitert – etwa im Hinblick auf Tief- und Hochtemperaturen oder die Beständigkeit gegen aggressive Schmierstoffe und alternative Kraftstoffe. Simmerringe in Kassettenausführungen beipielsweise dichten Wellen selbst bei extremen Schmutz- und Schlammbelastungen sicher ab.

Längst sind Simmerringe auch Bauteile mit Multifunktionalität. So ermöglicht die Integration einer Condition-Monitoring-Funktion in die Dichtung die Fernüberwachung der Dichtfunktion und Wartung nach Bedarf.

Die Erfassung der Wellendrehzahl mit dem Simmerring reduziert die Anzahl der Bauteile, das Aggregategewicht und vereinfacht die Montage. Simmerringe erschließen sich damit immer neue Anwendungsfelder im Automobil, in Nutzfahrzeugen, Windkraftanlagen, Flugzeugen, Pumpen, Getrieben und Motoren.

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Standard-Simmerringe und Simmerring-Innovationen werden von allen Branchen gleichermaßen stark nachgefragt. Schon in wenigen Jahren dürfte daher die dritte Milliarde Simmerringe produziert sein. ms

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