Säbelsägeblätter

Sieht ziemlich kernig aus

Also, in meiner Lehrlingszeit – nicht lachen, die gab es damals noch! – habe ich, wenn gesägt wurde, eine Bügelsäge geschwungen. Das ist natürlich eine ziemlich voluminöse Angelegenheit, dafür aber eine recht stabile. Wenn es platzmäßig enger zugeht, und das ist beispielsweise bei Installationsarbeiten vor Ort sowie bei der Arbeit von Feuerwehr und Rettungsdiensten oft der Fall, dann muss man auf eine sogenannte Säbelsäge zurückgreifen – in aller Regel elektrisch angetrieben. Eine solche Säge ist naturgemäß weniger stabil und man bekommt auch weniger Kraft auf‘s Blatt – da muss es eben das Sägeblatt richten, das in diesem Fall von Irwin kommt.

Entsprechend den eher instabilien Sägebedingungen ist es als besonders bruchfeste Bimetalllösung ausgeführt und zielt insbesondere auf Metallarbeiten wie das Sägen von Rohren und Profilen aus Stahl und Edelstahl. Aber auch vor Kunststoffteilen und vor Holz, das noch dazu mit Nägeln und Schrauben durchsetzt sein kann, schreckt das Sägeblatt nicht zurück.

Für den nötigen Biss und die besondere Bruchfestigkeit des Blattes sorgt eine spezielle Zahngeometrie: Genau an den für Brüche anfälligsten Stellen sind die Zähne verstärkt, so dass sie auch beim Sägen von sehr hartem Edelstahl nicht abreißen. Es ist also ein schnelles, zügiges Sägen möglich, ohne dass die Lebensdauer des Säbelsägeblattes infolge Bruch abrupt endet. Da auch die Führung des Sägeblattes bei Säbelsägen ein Problem ist, wurde für eine bessere Stabilität und Verwindungssteifigkeit die Dicke auf 1,1 Millimeter und die Höhe auf 25 Millimeter erhöht.rm

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