Metallpulver-Spritzguss

Über 96 Prozent Enddichte

haben Bauteile, die im Metallpulver-Spritzguss – auch Metal Injection Moulding (MIM) genannt – entstehen. Mit diesem Verfahren lassen sich kleine Bauteile kostengünstig in Serie fertigen. Ein bekannter Zulieferer auf diesem Gebietpulverspritzguss ist OBE Ohnmacht & Baumgärtner, der auf der Hannover Messe die Möglichkeiten und Grenzen des Verfahrens zeigen wird (Halle 4, Stand C 15).

Mit über zehn Jahren Erfahrung im Metallpulverspritzguss bietet das Unternehmen eigenen Angaben zufolge das komplette Angebotsspektrum von der Entwicklung der Bauteile über einen eigenen Formenbau sowie der Fertigung bis hin zu nachgelagerten Zusatzleistungen an. Dabei gehören auch weiterführende Oberflächenbehandlungen wie etwa das Hochglanzpolieren zum Programm. Beschichtungen sind dank moderner Technologien möglich. Ebenso können die MIM-Bauteile mit Laser personalisiert oder per Laser verschweißt werden.

Das Metal Injection Moulding vereint die Vorteile der Formgebung von Kunststoffspritzguss mit den Eigenschaften von Metall. Insbesondere für starke und gleichzeitig schwer zu bearbeitende Materialien wie Edelstahl oder Titan ist das Verfahren von großem Nutzen. Dabei können Hinterschneidungen, Querbohrungen, Rillen wie auch Gewinde oder andere Oberflächenstrukturen bereits im Spritzgießwerkzeug verwirklicht werden. Ein weiterer Vorteil diese Technologie liegt darin, dass man aus ursprünglich mehreren Bauteilen, die aufwändig verfügt und montiert werden müssen, ein einziges Bauteil konstruiert und einbaufertig fertigen kann. OBE ist ein international tätiges Familienunternehmen und gehört zu den weltweit führenden Herstellern präziser, feinmechanischer Metallteile in hohen Stückzahlen. Seit seiner Gründung im Jahr 1904 hat es sich insbesondere durch die Entwicklung von Brillenscharnieren als führender Zulieferer der Optikbranche etabliert. Durch neue innovative Technologien konnte es in den letzten Jahren auch in anderen Branchen expandieren. ms

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