Kunststoff-Applikationen

Verfahrenstechnische Impulse

kommen häufig aus dem Kreis innovativer Zulieferer. Eine neue Entwicklung aus dem Hause Schenk Plastic Solutions heißt beispielsweise Skinform. Dabei handelt es sich um ein Fertigungsverfahren, das das Spritzen und Schäumen von Kunststoff in einem Arbeitsgang ermöglicht. Das einstufige Verfahren verringert die Teilekosten für Kunststoff-Applikationen wie etwa Sitzverkleidungen und Handgriffe um 20 Prozent. „Einzigartig ist die hohe Kratzfestigkeit und lederähnliche Optik der in diesem Verfahren hergestellten Produkte“, heißt es aus dem Unternehmen, das ein Verfahrens-patent für Skinform-Anwendungen im Fahrzeuginnenraum hält. An Daimler Chrysler liefert das schwäbische Unternehmen aktuell die Sitzverkleidungen für die Baureihe der C-Klasse.

Schenk Plastic Solutions beschäftigt an den Standorten Esslingen, Bretten und Liberec (Tschechische Republik) 496 Mitarbeiter. Zum Produktportfolio gehören Kunststoff-Applikationen wie zum Beispiel Sitzverkleidungen, Tür- und Seitenverkleidungen, Mittelarmlehnen, Tankklappenmodule sowie Motorgeräte- und Elektro-Werkzeug- Gehäuse und -Handgriffe.

Das Unternehmen gilt als einer der führenden Hersteller von Kunststoff-Anwendungen für die Bereiche Automotive und Technische Teile. Es hat zum Ende des Geschäftsjahres 2006 einen Umsatz von über 78 Millionen Euro erzielt. ms

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