Keramik-Wälzlager

Handfeste Vorteile

bieten keramische Wälzlager. Dazu gehören unter anderem die guten Leichtlauf-Eigenschaften durch die geringe Reibung, der niedrige Verschleiß und das geringe Gewicht. Als weitere Pluspunkte verzeichnen Fachleute die chemische Beständigkeit, die Steifigkeit und die hohe Temperaturbeständigkeit. Und nicht zu vergessen: Es gibt keine Wechselwirkung mit magnetischen Feldern.

In der chemischen Industrie, bei der Nahrungsmittelproduktion und in der Pharmazie werden Flüssigkeiten eingesetzt, die aggressiv auf Maschinenbauteile einwirken könnten. Das sind zum Beispiel Salzlösungen, Säuren, Desinfektions- und Reinigungsmittel. Hier geraten Wälzlager aus Edelstahl schnell an ihre Grenzen, weil die verwendeten Edelstähle bereits schon beim Kontakt mit Salzlösung korrodieren. Um die Lager mit Schmiermittel zu versorgen, ist es notwendig diese aufwendig abzudichten. Dichtungen begrenzen zusätzlich die Drehzahl und setzen die mögliche Einsatztemperatur herab. Keramische Wälzlager hingegen sind aufgrund ihrer Materialeigenschaften für Medienschmierung und für den Trockenlauf geeignet. Dadurch erschließen sich besondere Einsatzmöglichkeiten im Hygienebereich, der Lebensmittel-, Pharmaindustrie sowie der Medizin-, Reinraum- und Vakuumtechnik.

Ein bevorzugter Werkstoff für keramische Lager ist Siliziumnitrid. Es ist leicht, hochfest und verschleißarm. Die kostengünstige Alternative hierzu ist Zirkonoxid, sein Wärmedehnungskoeffizient ähnelt dem von Stahl. Schrumpfpassungen sind somit nicht erforderlich, da keine Passungsprobleme durch unterschiedliche Wärmeausdehnung auftreten können. Edelstahllager können somit auch nachträglich durch Zirkonoxidlager ausgetauscht werden.

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Aus all diesen gründen hat Novonox, bekannt als Experte für rostfreie Komponenten, sein Sortiment mit keramischen Wälzlagern weiteres ausgebaut. Es umfasst jetzt über 4.000 Teile. ms

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