Keramik-Wälzlager

Obwohl Wälzlager

fast überall in der Technik erfolgreich eingesetzt werden, gibt es immer wieder technologische Grenzen, die nur durch neue Werkstoffe und innovatives Produktdesign überschritten werden können. Anwender aus der Lebensmittel- und Prozesstechnik fordern beispielsweise höchste Reinheit und lange Lebensdauer bei konstant niedriger Reibung und minimalem Wartungsaufwand.

Hersteller Cerobear bietet seit nunmehr über 20 Jahren Lagerlösungen an, die auch unter extremen Bedingungen arbeiten. Dazu greift das Unternehmen auf eine breite Palette von Werkstoffen zurück: Hochleistungskeramik, Spezialstähle und verschiedene Polymere. Durch die Kombination von Keramik und Wälzlagerstählen können Lager ohne Schmierung betrieben werden; ein Umstand, der in der Lebensmitteltechnik, in der Vakuumtechnik und auch in Raumfahrtanwendungen erfolgreich genutzt wird.
Konventionelle Wälzlager stoßen unter anderem in Füllanlagen und Verpackungsmaschinen in der Getränke-, Lebensmittel-, Pharma- und Bioindustrie schnell an ihre Grenzen. Denn bei ihnen führt die notwendige Fett– bzw. Ölschmierung zu einer Verunreinigung des Prozessraumes und zur Kontamination des Lebensmittels. Fehlt diese Schmierung aber, so fallen die Lager sehr schnell aus. Darüber hinaus stellen herkömmliche gedichtete Lager einen Totraum dar, in dem die Keimbildung begünstigt wird. Zur Vermeidung dieser Toträume und um alle Teile im aseptischen Raum hygienegerecht zu gestalten, haben sich offen gestaltete Lagerungen in den Bereichen Füller, Verschliesser, Verteiler und Rinser bewährt, die selbst mit aggressiven Reinigungsmedien (Peressigsäure, Wasserstoffperoxid) gespült werden können. Diese Art der Medienschmierung oder auch Trockenlauf wird erst durch den Einsatz von Spezialwälzlagern ermöglicht. Doch nicht nur im aseptischen Teil der Anlage wird diese Lagertechnologie eigesetzt – auch dort, wo thermische oder hohe mechanische Lasten auftreten (Etikettierer, Sternlagerung) sind sie herkömmlichen Lösungen überlegen. Die Ringe der Cerobear-Wälzlager bestehen aus druckstickstofflegierten Stählen, die durch eine spezielle Wärmebehandlung eine hohe Korrosionsbeständigkeit erhalten. Die Wälzkörper (Kugeln/Rollen) bestehen aus der technischen Hochleistungskeramik Siliziumnitrid. ms

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