Gussteile aus ADI

Immer mehr Einsatzgebiete

erobert sich im Zulieferwesen der Gusswerkstoff ADI. Nach Auskunft von Geschäftsführer Simon Day von ADI Treatment, West Bromwich (UK) – das ist eine Tochtergesellschaft der deutschen Hulverhorn Eisengiesserei in Bocholt, hat sich der Anteil der ADI-Kunden aus dem Bereich allgemeiner Maschinenbau von sechs Prozent im Jahr 2004 auf satte 19 Prozent im Jahr 2006 erhöht.

Das Kürzel ADI steht für Austempered Ductile Iron. Der neue Abnehmerkreis für Gussteile aus diesem Werkstoff erstreckt sich vor allem auf die Textil-, Nahrungsmittel-, Stahlverarbeitungs-, Transport- und Sicherheitssystemindustrie. Durch den Einsatz von ADI lassen sich in den Bereichen Material, Konstruktion und Fertigung Einsparungen erreichen. Dieser Gusswerkstoff kann bei vielen hoch beanspruchten Bauteilen den herkömmlichen Werkstoff ersetzen. So zum Beispiel in der Windanlagen-Industrie.

Die Nachfrage aus diesem Markt führte dazu, dass die Fertigungskapazität durch den Einsatz größerer Behandlungsöfen verdoppelt werden musste.

Das Unternehmen ADI Treatment führt die ADI Wärmebehandlung in speziellen Behandlungsöfen unter einer kontrollierten Atmosphäre und mit einer computergesteuerten Abkühlungstechnologie durch. ms

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