Edelstahl-Komponenten

Deutschland ist Weltmeister

im Stahlexport. Und obwohl Stahl schon seit Jahrzehnten hergestellt wird, ist auch in dieser Branche Innovation maßgeblich für den Erfolg. Denn ständig wechselnde Anforderungen verlangen nach neuen Lösungen.

Das Lindlarer Edelstahlwerk Schmidt + Clemens ist Spezialist für hochwertige Edelstahl-Systemkomponenten und betreibt heute eine der größten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Branche. „Die Investition in diesen Bereich war notwendig, um auch zukünftig eine führende Kompetenz und innovative Produkte bieten zu können“, sagt Gerhard Völkner, Vorsitzender der Geschäftsführung. Heute positioniert sich das Unternehmen nicht mehr nur als reiner Produktlieferant, sondern auch als Systemanbieter und Problemlöser. „Wir haben Kunden, die mit einer eigenen Konstruktions-Zeichnung an uns herantreten und wissen wollen, wie man beispielsweise mit einer alternativen Fertigungstechnik längere Standzeiten oder Kosteneinsparungen erzielen kann“, erklärt Lars Niemczewski, Leiter Vertrieb + Marketing in der Gusstechnik bei Schmidt + Clemens. „Wir zeigen dann die entsprechenden Möglichkeiten auf, die für den speziellen Fall in Frage kommen und können dabei auf alle Produktions- und Bearbeitungsmöglichkeiten der S+C-Gruppe zurückgreifen“. Aber auch Innovationen, etwa in den Bereichen Hochtemperaturanwendungen und hochkorrosionsbeständige Anwendungsgebiete, werden kontinuierlich weiterentwickelt. So hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit internationalen Forschungsinstitutionen einen neuartigen Werkstoff für extreme Hochtemperaturbedingungen entwickelt. Der patentierte Hochleistungswerkstoff Centralloy 60 HT widersteht stark wechselnden mechanischen Belastungen sowie Korrosionsbelastungen selbst bei hohen Rohrwandtemperaturen von bis zu 1.200 ºC. Zudem hat S+C die Lizenz zur Herstellung von Gussteilen aus den Legierungen Alloy 31 und Alloy 59 erworben und die bisherige erfolgreiche Knetlegierung zum Gusswerkstoff weiterentwickelt. Mit den Gusswerkstoffen Märker Alloy 31 und Märker Alloy 59 ist das Unternehmen nun als erster Anbieter in der Lage, alle benötigten Komponenten einer Prozessanlage als Form- oder Schleudergussteile unbearbeitet oder bearbeitet nach Vorschrift der Komponenten-Hersteller zu liefern. Ein wichtiger Schritt im Sinn der Wettbewerbsfähigkeit war auch die Umstrukturierung des Werks in Kaiserau. Um den Materialfluss zu verbessern, die Flächen an zukünftige Bedürfnisse anzupassen und den Aufbau rationellerer Arbeitsabläufe zu ermöglichen, wurde hier im letzten Jahr ein umfangreiches Modernisierungsprojekt erfolgreich abgeschlossen. Schmidt + Clemens verfügt heute über eine der modernsten Produktionsstraßen mit Gießereianlagen sowie Maschinen zur Zerspanung, Montage und Prüfung. Damit sind alle Voraussetzungen für die Neuausrichtung auf weitere Märkte gegeben. Schon heute verzeichnet das Unternehmen deutliche Umsatzzuwächse. Mit einem Rekordumsatz von über 120 Millionen Euro (Vorjahr 99,2 Millionen Euro) am Standort Kaiserau schloß das Unternehmen das Geschäftsjahr 2005 ab. Die S+C Gruppe mit den ausländischen Produktionsstandorten in Spanien, Großbritannien, Brasilien, Malaysia und Tschechien verzeichnete einen Jahresumsatz 2005 von über 200 Millionen Euro – eine Steigerung von rund 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr. ms

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