Dichtungen

Dass alles dicht ist

trotz Biodiesel, dafür sorgt der Spezialist der Dichtungstechnik Simrit. Und das ist gar nicht so ohne. Biokraftstoff wird weltweit aus unterschiedlichen Rohstoffquellen gewonnen. Diese unterschiedlichen Biodieselqualitäten haben mannigfaltige Einflüsse auf die eingesetzten Dichtungen. Die Dichtungswerkstoffe müssen daher allen weltweiten Anforderungen gerecht werden.

Im Biodiesel sind Nebenprodukte aus dem Herstellprozess, wie Glyceride, Methanol und ein geringer Anteil an Wasser enthalten. Aufgrund der Doppelbindungen in den Molekülen ist Biodiesel oxidationslabil und thermisch instabil, was zu Zersetzung führen kann. In der Hitze des Verbrennungsprozesses kann dies Polymerisationsreaktionen und Verharzungen verursachen. Je nach Rohstoffquelle dieser pflanzlichen Produkte kann die Zusammensetzung der Methylesteranteile der Säuren variieren. Die Estergruppen dieser Biodieselkraftstoffe neigen zur Hydrolyse, so dass bei Mischungen von mehr als fünf Prozent Biodiesel in konventionellem Diesel der steigende Wasser- und Säuregehalt im Blow-by-Gas oder auch der Eintrag von Biodiesel ins Motoröl zur Beeinträchtigung der Dichtfunktion, aber auch der Motorleistung führen kann.

In rund 15 Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbeit hat Freudenberg Simrit Elastomerwerkstoffe entwickelt, die sich für Dichtungen im Kontakt mit Biokraftstoffen und deren Gemischen eignen. Das Portfolio an Biokraftstoff-beständigen Werkstoffen reicht von modifizierten Mischungen mit geringen Quellungseigenschaften bis hin zu Dichtungen für dynamische Anwendungen, die eine optimierte Flexibilität auch bei -40 °C aufweisen. Als Basis für diese Biokraftstoff-kompatiblen Werkstoffmischungen haben sich Fluorkautschuke erwiesen. Wegen des Fluorgehalts zeigen diese Polymere eine hohe chemische Beständigkeit gegenüber vielen Medien. So ist der Vorteil aller FKM-Werkstoffe von Simrit ihre geringe Volumenänderung im Kontakt mit Biokraftstoffen. ee

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