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BeschichtungstechnikImmer kürzere Entwicklungszeiten

und die daraus resultierenden Probleme – nicht nur die durch unerwünschtes Eigenleben der Elektronk geplagten Fahrer vieler Automarken wissen ein trauriges Lied davon zu singen. Aber der Trend ist Fakt, und die Konstruktions- und Versuchsabteilungen müssen sich etwas einfallen lassen, um ihre Abläufe zu beschleunigen. Was auch bei einer geplanten Kompressor- Variante des Toyota Yaris der Fall ist. Dort sitzt der Kompressor auf einer Ansaugbrücke, die serienmäßig aus Grauguss besteht, während der Versuchsphase aber als Kunststoffteil ausgebildet ist – und das hat es in oder vielmehr auf sich!

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Zulieferleistungen und Zulieferteile (ZU): Immer kürzere Entwicklungszeiten

Notwendige Änderungen an einem Graugussteil dauern im Automobil-nahen Bereich etwa drei Monate – und in dieser Zeit gibt es keine weiteren Versuche. Als Alternative hat sich Toyota daher einen Kunststoff-Prototypen einfallen lassen, der schon nach zwei Wochen zur Verfügung steht. Ohne Zusatzmaßnahmen wäre er aber Gesamtbedingungen wie dem elf Kilogramm schweren Kompressor, Temperaturen bis 150 Grad Celsius, Innendrücken von etwa 0,5 bar und dem Einfluss von Kraftstoffen nicht gewachsen. Die Lösung bringt eine metallische Beschichtung von Imecotec, einer AHC-Tochterfirma.

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Dazu wird zunächst die Kunststoffoberfläche mikrostrukturiert und dadurch aktiviert und anschließend eine chemisch abgeschiedene Nickelschicht von etwa zehn Mikron Stärke aufgebracht. Die abschließend elektrolytisch applizierte Nickelschicht ist 250 Mikron dick. Das so behandelte Kunststoffmodell hat immerhin schon bis zu 1800 Testkilometer problemlos überstanden. Zwangsläufig notwendige Änderungen lassen sich während einer überschaubaren Zeitspanne durchführen.

Fazit: Ein durchaus praxistaugliches Funktionsteil steht zu vertretbaren Kosten und deutlich schneller bereit, dank metallischer Beschichtung. Und die ist sicherlich nicht nur auf Prototypen beschränkt...rm

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