Schmierstoffe

Umsatzrekord für Liqui Moly

Der Öl- und Additivhersteller Liqui Moly hat 2016 seinen Umsatz um 11 Prozent auf 489 Mio. Euro gesteigert. Damit verzeichnete das Unternehmen, wie schon in den Jahren zuvor, einen neuen Umsatzrekord. „Als schwäbischer Mittelständler haben wir uns im Wettbewerb mit internationalen Großkonzernen nicht nur behauptet, sondern ihnen sogar Marktanteile abgenommen“, sagte Ernst Prost, geschäftsführender Gesellschafter von Liqui Moly.

Am Fließband werden Liqui Moly-Additive in Ulm hergestellt.

2016 produzierte Liqui Moly fast 80.000 Tonnen Schmierstoffe in seiner Ölfabrik in Saarlouis und füllte über 14 Millionen Dosen in seinem Additivwerk in Ulm ab. Die Zahl der Mitunternehmer, wie die Mitarbeiter bei Liqui Moly genannt werden, stieg um 60 auf 791. „Sie sind der Kern unseres Erfolges“, so Ernst Prost. „Er ist nur möglich mit motivierten Menschen, die Tag für Tag schaffen und die Firma voranbringen.“ Wie sehr sich die Mitunternehmer mit ihrer Firma identifizieren, zeigen der niedrige Krankenstand sowie die traditionell sehr geringe Fluktuationsrate. Und der Umstand, dass viele Kinder von Mitunternehmern ebenfalls bei Liqui Moly anfangen. Ernst Prost: „Das ist mehr als nur ein Familienbetrieb. Das ist die Liqui Moly Familie.“

2016 war geprägt vom stark schwankenden Ölpreis. Im Dezember war er doppelt so hoch wie im Januar. „Das macht unser Geschäft nicht einfacher“, so Ernst Prost. „Deswegen setzen wir auf nachhaltiges, qualitatives Wachstum und entzünden keine kurzlebigen Umsatzstrohfeuer.“ In Deutschland wuchs der Umsatz im vergangenen Jahr um 7 Prozent. Das war mehr als erwartet, denn in seinem Heimatmarkt hat Liqui Moly längst einen großen Marktanteil erreicht, der sich nur noch schwer erhöhen lässt.

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Im Export lief es noch besser. Dort stieg der Umsatz um 15 Prozent. Das liegt vor allem an Umsatzsprüngen in Schlüsselmärkten wie den USA (40 Prozent Wachstum) und China (70 Prozent Wachstum). Und mit Russland gelang Liqui Moly in seinem größten Export-Markt die Trendwende. 2015 waren die Verkäufe dort wegen Krim-Krise, Rubelschwäche und Wirtschaftsproblemen eingebrochen. 2016 erholten sich die Zahlen – trotz der nach wie vor schwierigen Wirtschaftslage.

Inzwischen erwirtschaftet Liqui Moly zwei Drittel seines Ertrags im Ausland – mit wachsender Tendenz. Dafür sorgen die 51 Mitunternehmer in der Exportabteilung. Ernst Prost: „Unsere Export Area Manager sind die Hälfte ihrer Arbeitszeit vor Ort bei unseren Kunden und unterstützen sie bei der Umsetzung von Konzepten und Strategien. Und unser Back Office sorgt dafür, dass jeden Monat Hunderte von Containern in die ganze Welt hinausgehen.“

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