E-Mobilität, Industrie 4.0 und Digitalisierung

Schaeffler präsentiert Strategie für die „Mobilität für morgen“

Die Schaeffler Gruppe hat ihre auf acht strategischen Eckpfeilern basierende Strategie „Mobilität für morgen“ weiter ausgearbeitet und sie jüngst der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Schaeffler-Zentrale in Herzogenaurach.

Die Strategie „Mobilität für morgen“ orientiert sich dabei an vier zentralen Megatrends unserer Zeit: Klimawandel, Urbanisierung, Globalisierung und Digitalisierung. Aus diesen Megatrends leiten sich 4 Handlungsfelder ab, auf die sich die Schaeffler Gruppe mit ihrem Kompetenzprofil als global aufgestellter Automobil- und Industriezulieferer zukünftig fokussieren wird: (1) Umweltfreundliche Antriebe, (2) Urbane Mobilität und (3) Interurbane Mobilität sowie die Optimierung der (4) Energiekette.

Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands

Grundlage für die zukünftige strategische Ausrichtung ist der Anspruch der Schaeffler Gruppe, als Technologieführer mit Innovationskraft und bester Qualität, die Mobilität für morgen aktiv mit zu gestalten. Dazu sagte Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG: „Mit unserer Strategie ‚Mobilität für Morgen‘ wollen wir unseren Beitrag leisten, um die Welt ein Stück sauberer, sicherer und intelligenter zu machen. Das ist der Grundgedanke unserer Vision, als global tätiger Automobil- und Industriezulieferer die ‚Mobilität für morgen‘ aktiv mitzugestalten.“

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Die Strategie „Mobilität für morgen“ basiert dabei auf 8 strategischen Eckpfeilern, die als Orientierungsgrößen dienen und in den nächsten Jahren den Handlungsrahmen für die Umsetzung der Strategie bestimmen. Die 8 strategischen Eckpfeiler lauten:

1. Wir wollen der bevorzugte Technologie-Partner unserer Kunden sein
2. Wir sind ein Automobil- und Industriezulieferer
3. Wir sind global aufgestellt und weltweit vor Ort
4. Wir können Komponenten und Systeme
5. Wir sehen E-Mobilität, Industrie 4.0 und Digitalisierung als zentrale
Zukunftschancen
6. Wir streben nach höchster Qualität, Effizienz und Lieferzuverlässigkeit
7. Wir wollen ein attraktiver Arbeitgeber sein
8. Wir leben die Werte eines globalen Familienunternehmens

Die Umsetzung der Strategie wird – ausgehend von den Erfahrungen aus dem von Oktober 2013 bis Dezember 2015 umgesetzten Programm „One Schaeffler“ – durch ein konzernweites Maßnahmenprogramm mit 16 strategischen Initiativen sichergestellt. Hierzu sagte Klaus Rosenfeld: „Jede Strategie ist nur so gut wie ihre Umsetzung. Wir haben daher ein maßgeschneidertes Exzellenzprogramm mit 16 Initiativen entwickelt, um unsere Strategie ‚Mobilität für morgen‘ nachhaltig umzusetzen.“

Die „Agenda 4 plus One“ umfasst dabei 4 Themenblöcke, (1) Kundenfokus, (2) Operative Exzellenz, (3) Finanzielle Flexibilität und (4) Führung und Talente, denen insgesamt 12 Initiativen zugeordnet sind sowie einen übergeordneten Bereich, 'plus One', der 4 Initiativen zur nachhaltigen Sicherung langfristiger Wettbewerbsfähigkeit umfasst. Neben den 16 konzernweiten strategischen Initiativen wurden insgesamt mehr als 400 Initiativen entwickelt, die auf Ebene der Sparten, Funktionen und Regionen umgesetzt werden. Die Umsetzung der Initiativen, die bis 2020 abgeschlossen sein soll, wird zentral von einem Programm Office gesteuert und überwacht, das im Zuständigkeitsbereich des Vorstandsvorsitzenden angesiedelt ist. Zur Strategie "Mobilität für morgen“ und dem Exzellenzprogramm „Agenda 4 plus One“ gehört, abgeleitet aus den vier Unternehmenswerten – nachhaltig, exzellent, innovativ und leidenschaftlich – auch die Exzellenz im Umgang miteinander. Dazu dienen – sowohl intern als auch extern – 3 Grundprinzipien, die im neugefassten Unternehmenskodex der Schaeffler Gruppe niedergelegt sind und im Zuge der Strategieumsetzung noch stärker als bisher weltweit verankert werden sollen: Transparenz, Vertrauen und Teamarbeit.

Auf dieser Grundlage wurden die Strategie „Mobilität für morgen“ und das Exzellenzprogramm mit Finanziellen Ambitionen bis zum Jahr 2020 unterlegt. Operativ soll bis zum Jahr 2020 ein durchschnittliches organisches Umsatzwachstum von 4-6 % p.a. erzielt, eine EBIT-Marge vor Sondereinflüssen von 12-13 % p.a. und in 2020 ein Free Cashflow von rund 900 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Der Gewinn pro Aktie soll auf dieser Basis im Jahr 2020 rund 2,00 Euro pro Aktie betragen. Darüber hinaus ist vorgesehen, nach vorzeitiger Umsetzung der Entschuldungsstrategie die Bilanzqualität, gemessen am Verhältnis von Nettoverschuldung zu Eigenkapital (Gearing Ratio), bis 2020 nachhaltig zu verbessern (Ziel <75 %) und eine Dividende in Höhe von 30-40 % des Konzernjahresüberschusses an die Aktionäre auszuschütten und sicherzustellen. Diese finanziellen Ambitionen basieren auf moderaten Wachstumsannahmen für beide Sparten und gelten jeweils vor Sondereffekten. Ferner sind externe Wachstumsinitiativen nicht berücksichtigt. Als Teil ihrer Strategie „Mobilität für morgen“ plant die Schaeffler Gruppe, kleinere additive Akquisitionen im dreistelligen Millionenbereich, die dazu dienen sollen, ihr Kompetenzprofil in Schlüsseltechnologien zu verbessern und abzurunden.

Zentrale Zielsetzung der Strategie „Mobilität für morgen“ ist es, die Schaeffler Gruppe erfolgreich auf die Herausforderungen der Zukunft auszurichten und so die Voraussetzungen für weiteres nachhaltiges, profitables Wachstum zu schaffen. „Die Strategie ‚Mobilität für morgen‘ und das Exzellenzprogramm ‚Agenda 4 plus One‘ wurden im Laufe des Jahres 2016 im intensiven Dialog mit unseren Führungskräften weltweit entwickelt. Meine Vorstandskollegen und ich sind zuversichtlich, dass wir damit gemeinsam unsere anspruchsvollen Ziele erreichen und den langfristigen Erfolg der Schaeffler Gruppe sicherstellen. Unser wertvollstes Gut ist dabei die Kompetenz, die Leistungsbereitschaft und die Motivation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit“, sagte abschließend Klaus Rosenfeld.

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