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ProduktpiraterieApp checkt Echtheit von Wälzlagern

Fotodokumentation mit der OriginCheck App

Original oder Fälschung? Diese Frage stellt sich mittlerweile auch beim Kauf von Maschinenteilen wie zum Beispiel Wälzlagern. Die OriginCheck App unterstützt den Käufer bei der Echtheitsprüfung vor Ort und vereinfacht bei Verdachtsmomenten die Klärung. 

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GewindetriebeSpindel sei Dank!

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Gewindetriebe: Spindel sei Dank!

Bei der Entwicklung einer neuen Drehflügeltür-Antriebseinheit im Hause Tormax hatten die Entwickler mehrere Nüsse zu knacken: Kleine Abmessungen, viel Kraft, kleine, längliche Motor (bis 250 W), hohe Übersetzung, wenig Platz, geringes Gewicht, niedrige Ansichtshöhe. Zudem musste der Kraftfluss um 90 Grad gedreht werden. Bisher wurden Zahnräder zur Kraftübersetzung verwendet; beim neuen Antrieb griff man auf die Gewindespindel zurück. Der Kugelgewindetrieb bietet kleine Reibung und baut kompakt. Zudem kann man Sicherheit einbauen: Fällt der Strom aus und der Motor läuft nicht mehr, muss die Tür von Hand zu öffnen sein. Da darf der Antrieb keine Selbsthemmung haben. Bei den Drehflügeltürantrieben von Tormax übernimmt eine Feder das Schliessen. Die Feder stülpte man der runden Spindel über (Bild). Damit liegt sie in der gleichen Achse: Kompakte Bauweise, keine Selbsthemmung, kleiner Kraftaufwand. Das Öffnen und Schliessen der Tür bot für den Kugelgewindetrieb (KGT) 14x4 kein Problem. Die Notöffnung – das Aufstossen der Tür von Hand – war eine harte Nuss. Denn: Benötigt man zum normalen Betrieb stets Reibung, so ist diese im Notfall verboten. Dazu kommt, dass der Antrieb über der Tür liegt – 1,5 Meter über dem Knauf. Laut Hebelgesetz benötigt man damit zur Betätigung schon gut Kraft; das war zu berücksichtigen. Tormax bot eine konstruktive Verbesserung an und Eichenberger gelang ein Schritt zur Verkleinerung der Reibung. Wegen der Forderung Leichtgängigkeit bei Stromausfall stand die Reibung (also die Selbsthemmung der Spindel) der Umkehrung des Kraftflusses entgegen. Eichenberger baute zu deshalb einen Prüfstand zum Spindel-Tuning. Auch das Problem des Doppelweges löste der (fast) reibungslose KGT elegant. Denn Öffnen und Schliessen sind im Prinzip die gleiche Bewegung: Die drehende Spindel verschiebt den Schlitten. Im Handbetrieb polt sich der Kraftfluss um. Im Automatikmodus dreht der Motor und treibt die Spindel an, die Mutter verschiebt sich, die Tür öffnet. Wird die Tür von Hand aufgestossen, verschiebt sich die Mutter. Spindel und Motor laufen leer mit. ms

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