Projekt Reborn

Lebenszyklus von Maschinen verlängern

Bei Reborn, englisch für „Wiedergeburt“, geht es um die Entwicklung unterschiedlicher Technologien, die eine intelligente und einfache Wiederverwertung von stillgelegten Geräten und Maschinen ermöglichen.

Die Anwendung der Erkenntnisse aus diesem europäischen Gemeinschaftsprojekt könnte den Lebenszyklus von Produktionsanlagen beträchtlich verlängern. Es trägt außerdem zur ökonomischen und ökologischen Nachhaltigkeit von Fertigungssystemen bei.

Insgesamt 17 Unternehmen aus zehn Ländern forschen und entwickeln dafür seit nunmehr drei Jahren mit dem Ziel, neue Technologien und Methoden zu gestalten und dabei gemeinsam die Industrie von morgen zu revolutionieren.

Ganz vorn dabei ist der Automatisierungsspezialist IEF-Werner. Die Ingenieure entwickelten für das Projekt eine intelligente Daten- und Energieversorgungsschnittstelle, die es erstmalig ermöglicht, Maschinenkomponenten per Plug & Play zu installieren. Die von der Firma entwickelte Plug-&-Play-Technologie bietet die Möglichkeit, Geräte sofort ohne weitere Einstellungen oder zum Beispiel die Verlegung von zusätzlichen Versorgungsleitungen zu verwenden. Geräte, die mit dieser speziellen Technologie ausgestattet sind, können nach dem Anschließen direkt in Betrieb genommen werden. Sie wird stillgelegten oder modernisierten Fertigungsanlagen und Betriebsgeräten neues Leben einhauchen und eine schnelle Wiederverwendung in neue Produktionslinien ermöglichen. Die Ergebnisse präsentieren sie auf der Automatica in München. Dort können die Besucher die Industrietauglichkeit der Forschungsergebnisse an einem Demonstrator ausgiebig testen und das Expertenteam persönlich kennenlernen.

Anzeige

Ebenfalls passend zum Thema „Industrie 4.0“ stellt das Unternehmen auf der Messe die Standardzelle „robocell“ vor. Mit diesem offenen Maschinenkonzept lassen sich schnell und einfach automatisierte Produktionsprozesse umsetzen. Weil diese Lösung aus standardisierten Komponenten aufgebaut ist, kann sie maßgeschneidert an individuelle Aufgaben der Kunden angepasst werden. Somit bleiben die Kosten transparent und die Kunden profitieren von der raschen Lieferung. rn

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Materialdatenmanagement

Risiko von Rückrufen vermindern

Siemens PLM und Thinkstep (früher PE International) haben eine in Teamcenter integrierte Lösung für Materialdatenmanagement vorgestellt. Damit ist es möglich, den Materiallebenszyklus zu verwalten und Produktentwicklungen auf Basis bestimmter...

mehr...

Produktionssysteme

Damit die Preise stimmen

Dr. Jan Kickstein, BremenUm die Wirtschaftlichkeit von Produkten sicherzustellen, sind schon in den frühen Phasen des Produktlebenszyklus kontinuierlich sowohl die mit der Produktion als auch die mit der Produktentwicklung anfallenden Kosten und...

mehr...

Märkte + Unternehmen

PLM für fundierte Entscheidungen

In der heutigen, stark vernetzten und wettbewerbsbetonten Geschäftswelt müssen täglich viele Entscheidungen getroffen werden, von deren Qualität und Schnelligkeit der Markterfolg abhängig ist. Häufig müssen dafür riesige Mengen digitaler Daten...

mehr...
Anzeige

Produktionssysteme

Alles auf Start

Siemens PLM hat eine neue Versionen seines Produktdaten Management Systems Teamcenter vorgestellt. Neben vielfältigen Neuerungen in der Version 8 stellt der Hersteller aber vor allem eines in den Mittelpunkt: Produktivität im gesamten...

mehr...

Software

Visualisierung von nativen Multi-CAD-Daten

Die Visualisierung von Daten spielt in allen Bereichen der heutigen Geschäftsprozesse eine wichtige Rolle. Dies gilt insbesondere für Produktdaten während des Produktentstehungsprozesses und auch auf allen weiteren Stationen des Produktlebenszyklus.

mehr...

Produktionssysteme

Leitfaden für die PLM-Beratung

PLM-Lösungen (Product-Lifecycle-Management) dienen im Unternehmen dazu, sämtliche Daten zu verwalten, die bei der Entwicklung, Produktion, Lagerhaltung und dem Vertrieb eines Produktes anfallen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass eine PLM-Lösung...

mehr...