Wendeschneidplatten bearbeiten

Komet Group setzt auf Laser

Um ihr Portfolio an Werkzeugen mit ultraharten Schneidstoffen noch produktiver zu gestalten, setzt die Komet Group verstärkt auf moderne Laseranlagen, um PKD- und CVD-D-Wendeschneidplatten hochgenau zu bearbeiten.

Komet nutzt hochmoderne Laseranlagen, die sich sowohl zum Schneiden der Kontur als auch zum Einbringen von beliebigen 3D-Formelementen zum Beispiel für Spanleitstufen eignen.

Ultraharte Werkzeuge mit PKD-, und CVD-D-Schneiden sind ein wichtiger Schlüssel für leistungsfähige und effiziente Bearbeitungsprozesse. So haben sich in den letzten Jahren mit PKD-Wendeschneidplatten bestückte Werkzeuge für die Serienbearbeitung von Verbund- und metallischen Leichtbauwerkstoffen etabliert. Ein Trend, den die Komet Group mit einem breiten Programm aus über 900 verschiedenen PKD- und CVD-D-Wendeschneidplatten unterstützt. Es umfasst vielfältige sowohl ISO- als auch spezifische Geometrien und Ausführungen – beispielsweise als Eck- oder ganzseitiger Blank, Fullface, Wiper, mit 3D-Schlicht- und Schrupp-Spanleitstufen, etc..

Kometbietet ein breites Programm aus über 900 verschiedenen PKD- und CVD-D-Wendeschneidplatten. Bilder: KOMET GROUP

Für die Bearbeitung der PKD- und CVD-D-Schneidplatten setzt die Komet Group standardmäßig hochmoderne Laseranlagen ein, die sich sowohl zum Schneiden der Kontur als auch zum Einbringen von beliebigen 3D-Formelementen zum Beispiel für Spanleitstufen eignen. Daraus ergeben sich entscheidende Vorteile, die in der Praxis durchaus für Standzeiterhöhungen von 20 bis 30 Prozent sorgen können. Denn gelaserte Schneidkanten weisen im Gegensatz zu geschliffenen eine deutlich geringere Schartigkeit auf. Das liegt daran, dass der Laser durch das Diamantkorn (und den Binder) schneidet. Beim Schleifen hingegen werden die Körner ausgebrochen, so dass die Korngröße die Schartigkeit bestimmt. Eine gleichmäßige, lückenlose Diamantschneidkante hat zudem in der Regel eine höhere Lebensdauer und sorgt für verbesserte Oberflächengüte am zu bearbeitenden Bauteil.

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Ein weiterer Vorteil, den die Lasertechnologie mit sich bringt, ist die Möglichkeit, nahezu beliebige 3D-Formelemente in die Schneidplatte einzubringen, beispielsweise Kalotten, die für eine bessere Spankontrolle sorgen. Auf der AMB 2016 zeigt KOMET® verschiedenste aktuelle Diamant-Wendeschneidplatten und neuentwickelte Spanleitstufen für Schlicht- und Schruppbearbeitung, die sehr gute Spanbrucheigenschaften in einem breiten Anwendungsfeld von Werkstoffen und Schnittparametern gewährleisten.

Unerlässlich ist die Laserbearbeitung für die Produktion von CVD-D-Wendeschneidplatten. Denn CVD-Dickschichtdiamant ist reiner Diamant und im Gegensatz zu PKD binderfrei. Das macht ihn zum härtesten und verschleißfestesten Schneidstoff für die Zerspanung von Nichteisenmetallen, Verbundmaterialen, Hartmetall, Keramik, Kunststoffe mit Füllstoffen und MMC (MetalMatrixComposite).

Vor allem bei der Bearbeitung von stark abrasiven Materialien wie CFK, GFK und Graphit lassen sich mit CVD-Dickschichtdiamant Spitzenergebnisse erzielen. Auch beim Zerspanen von Aluminium mit hohem Siliziumgehalt wurden mit CVD-D-Werkzeugen in Feldversuchen Standzeiten erreicht, die ein Vielfaches über vergleichbaren PKD-Werkzeugen liegen. kf

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