Wasserstrahlschneidanlagen

Verbundwerkstoffe schonend und präzise bearbeiten

Faserverbundwerkstoffe wie CFC, CFK, GFK und Carbon erfreuen sich international immer größerer Beliebtheit. Doch sie stellen die verarbeitende Industrie vor eine Herausforderung, denn Verbundstoffe sind sehr heterogen in der Zusammensetzung und erfordern ein ebenso schonendes wie flexibles Trennverfahren. Wasserstrahlschneidanlagen entpuppen sich hier zunehmend als Königsweg.

Schicht-, Durchdringungs- oder Teilchenverbundstoffe wie Beton, Keramikverbunde oder Spanplatten - all diese Kompositmaterialien stellen die verarbeitende Industrie vor eine Herausforderung, denn Verbundstoffe sind sehr heterogen in der Zusammensetzung und erfordern ein ebenso schonendes wie flexibles Trennverfahren. Weder das Materialgefüge noch die mechanischen Materialeigenschaften wie Hitzebeständigkeit, Strahlungsabsorption oder Feuerfestigkeit dürfen beim Schneiden beeinträchtigt werden. Gleichzeitig ist meist ein Höchstmaß an Präzision erforderlich. Kein Werkzeug erfüllt diese Voraussetzungen besser als Wasser: Diese Kaltschneidetechnik arbeitet überaus schonend und schneidet auch feinste sowie hochkomplexe Strukturen präzise, reproduzierbar und praktisch vollautomatisch mit einer Toleranz von +/- 0,1 mm. Durch den sehr dünnen Schneidspalt von 0,8 mm trennt diese Technologie nicht nur schnell und exakt, sondern auch materialeffizient und bei minimalem Werkzeugverschleiß. Eine Nachbearbeitung ist nicht erforderlich, ebenso treten im Gegensatz zu thermischen Schneidetechniken weder Aushärtungen oder Spannungen am Werkstück noch gesundheitsgefährdender Dampf, Staub oder Rauch während des Schneidprozesses auf. Insgesamt können mit dem Wasserstrahl alle herkömmlichen Verbundstoffe von foliendünner Materialstärke bis hin zu Dicken von 200 mm umweltfreundlich und kostengünstig bearbeitet werden.

Anzeige

Für dieses Einsatzgebiet geeignet sind Wasserstrahlanlagen des österreichischen Qualitätsherstellers STM und seines deutschen Partners Maximator JET. Die auf Waterjet-Technologie spezialisierten Unternehmen können auf diesem Sektor jahrzehntelange Erfahrung vorweisen und bieten ein entsprechend ausgereiftes vollkompatibles Modulsystem an. So wurden Führungssysteme, Schneidköpfe, Abrasivsysteme und Hochdruckpumpen sowie anwendungstypische Optionen wie Hochgeschwindigkeitsspindeln zum Anbohren von empfindlichen Werkstoffen speziell für diesen Bedarf entwickelt. Mit STM-Standardanlagen lassen sich prinzipiell jegliche Verbundstoffe ohne Umrüstaufwand mit Reinwasser oder Abrasivwasser auf ein- und derselben Maschine schneiden. Dabei kann der Druck stufenlos den Materialeigenschaften angepasst werden: Bei weichen Verbundstoffen wird der Arbeitsdruck bis auf 500 bar gedrosselt, harte Materialien werden mit Drücken bis 4.000 oder 6.000 bar bearbeitet. Als Spitzenmodell hat sich die WS Premium entpuppt, die Dank Vollausstattung nahezu uneingeschränkte Schneidoptionen bietet. Die Maschine ist ab 132.500,- Euro erhältlich und hat aktuell Lieferzeiten von 10 Wochen. Unternehmen die vorwiegend weiche Kompositwerkstoffe verarbeiten, sind mit einer WS Ecocut im Wert von ca. 74.000,- Euro bereits bestens gerüstet. Die Anlage verfügt über eine 11kW Druckübersetzerpumpe und schneidet Materialstärken bis 50 mm präzise und kosteneffizient.

Interessenten können die Leistungsfähigkeit von STM-Anlagen anhand eines individuellen Testschnittes jederzeit im brandneuen Fertigungszentrum der STM-Zentrale im österreichischen Eben im Pongau oder im Vorführzentrum von Maximator JET in Schweinfurt unverbindlich überprüfen. Sie erhalten auf Wunsch auch einen kostenlosen Systemvorschlag inklusive Kosten-Nutzenanalyse, um die Eignung einer Wasserstrahlschneide-Anlage bedarfsbezogen exakt bewerten zu können.

Die Anbieter

STM ist ein führender Anbieter von Wasserstrahlschneidesystemen mit Sitz in Bischofshofen Österreich. Seit über 20 Jahren entwickelt das Traditionsunternehmen zukunftsfähige Produktionslösungen vor allem für die Stahl-, Aluminium-, Metall-, Kunststoff-, Stein- und Glasindustrie, die sich vor allem durch Effizienz, Bedienungskomfort und Verschleißfestigkeit auszeichnen. Neben zukunftsweisender Technologie und serienmäßiger Qualität legt STM besonderen Wert auf innovativen Fullservice. Damit gewährleistet der Markenhersteller, dass die individuellen Fertigungsprozesse seiner Klientel kontinuierlich den aktuellen Anforderungen angepasst werden. In Entwicklung und Vertrieb arbeitet STM mit dem Schweinfurter Unternehmen Maximator JET GmbH in Deutschland zusammen.

Maximator JET setzt wegen Zuverlässigkeit und Qualität auf STM Anlagen. Die Maximator JET GmbH ist ein führender Systemlieferant in der Wasserstrahlschneid¬e-Industrie mit Sitz im fränkischen Schweinfurt. Seit 1999 baut und vertreibt das Unternehmen schwerpunktmäßig hochspezialisierte Wasserstrahlschneidsysteme für Sonderanwendungen in ganz Europa. Das Portfolio der Maximator JET GmbH umfasst neben 2D- und 3D-Schneidsystemen aus eigener Produktion auch Anlagen des österreichischen Systempartners STM, Hochdruckpumpen bis 6.000 bar, Hochdruckkomponenten, Betriebsmittel sowie einen entsprechend umfassenden Support und Wartungsservice. kf

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Interview mit Sven Anders

"Nah an der Kugel"

Dem Strahl die Zeit lassen, die er benötigt – das ist das Geheimnis der Wasserstrahlschneidanlagen von Maximator Jet. Darüber hinaus ist das Zusammenspiel aller Komponenten wichtig: Die 3D-Köpfe, zum Beispiel, besitzen einen aktiven Ausgleich, der...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Wasserstrahl-Schneidsysteme

Smarte duale Lösung

Mit Machine-to-Machine (M2M)-fähigen Wasserstrahl-Schneidsystemen in Kombination mit aktiver Applikationsberatung präsentiert sich STM auf der Metav 2018 und will so Herstellern den Einstieg in eine intelligente, vollautomatisierte Produktion...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Spannmittel

Spanntechnik für Schwerzerspanung

Ein Hersteller von warmgewalzten Spezialprofilen suchte für die Schwerzerspanung ein Spannmittel, mit dem sich unter anderem die Vibrationen beim Zerspanprozess minimieren lassen. Zudem waren hohe Flexibilität sowie Zuverlässigkeit gefragt.

mehr...