Vertikaldrehmaschinen

Nebenzeitenverkürzung auf Vertikaldrehmaschinen

Linearmotoren und ein optimiertes Teilehandling sorgen für kürzere Nebenzeiten und einen schnellen Werkstückwechsel ohne Zeitverzögerung. Anforderungen, die gerade bei der Bearbeitung von Futterteilen unentbehrlich sind.

Die Bearbeitung von Zahnrädern stellt sich häufig als sehr komplexer Prozess dar. Mit der Auswahl der richtigen Technologien oder einem optimierten Maschinenkonzept lassen sich Minimierungen von Haupt-, Neben- und Rüstzeiten erreichen.

Zahnradrohlinge werden in zwei Spannungen auf Vertikalmaschinen vorgedreht. Bei Boehringer ist dies möglich mit der NV 250 mit Wendeeinheit oder mit der neuen NV 252 Doppelspindelmaschine. Abhängig von der Bearbeitungsphilosophie, werden bei der NV 250 die Bearbeitungen in zwei verketteten Maschinen durchgeführt, die flexibel als Folge- oder Satellitenaufstellung platziert werden können – angepasst an die Aufstellmöglichkeiten. Bei der NV 252 werden beide Bearbeitungen in einer Maschine durchgeführt. Zudem präsentieren sich diese Maschinen als optimale Raumsparer, denn ein seitlicher Zugang ist nicht mehr nötig.

Bei der Hartfeinbearbeitung – also dem Hartdrehen und Schleifen in einer Maschine – werden zunächst der Innendurchmesser und die Planflächen hartgedreht. Danach wird der Innendurchmesser bei wälzbelasteten Flächen zum Erreichen der erforderlichen Oberflächenstruktur und -güte geschliffen. Durch den modularen Aufbau der Maschine ist es möglich, dass zwei Arbeitsvorgänge in einer Aufspannung erfolgen können. Die integrierte Schleifspindel mit Mess­taster erlaubt während des Schleifens eine „In-Prozess-Messung“. Der Vorteil: Die Rückkopplungszeit ist gleich Null. Es erfolgt eine Regelung der Maschine und eine Qualitätsprüfung noch vor der Entladung des Werkstücks.

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Mit der NV 250, der NV 250 mit Technologie-Integration und der NV 252 hat der Anwender die Auswahl unter drei Maschinenkonzepten, um Futterteile hoch produktiv bearbeiten zu können. Denn...

• Durch die kompakte Bauweise benötigen die Maschinen eine geringe Aufstellfläche.

• Durch die Pick-up-Spindeln und durch die Maschine geführte Bänder wird eine kostengünstige Automatisierung möglich.

• Durch die flexible Verkettung sind Folgeaufstellung und Satellitenaufstellung möglich.

• In den Maschineninnenraum lassen sich zusätzliche Technologien wie Fräsen, Außen- und Innenschleifen sowie Werkstückmessungen problemlos integrieren.

Durch die verschiedenen Maschinenkonzepte sind die Anforderungen der Kunden individuell umsetzbar, wie Paul-Dieter Scharpf, verantwortlich für die Konstruktion bei Boehringer Werkzeugmaschinen, erläutert: „Unsere Maschinenkonzepte sind so flexibel gestaltet, dass sie für Futterteile und Zahnräder jederzeit auf die speziellen Kundenwünsche angepasst werden können.“ hs

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