Spindeltechnologie

Weil Dornröschen

sich mit der Spindel in den Finger gestochen hatte, fiel der ganze Hofstaat in einen tiefen Schlaf. Auch bei Werkzeugmaschinen muss die Spindel zuverlässig funktionieren, sonst fällt die Produktion in Tiefschlaf und hundert Jahre möchte kein Unternehmen auf den Prinz zur Erlösung von dem Fluch warten. Dessen bewusst, hat Weiss Spindeltechnologie die Prozesse in seiner Servicezentrale in Maroldsweisach nach Wertstromkriterien gestaltet und wickelt dadurch Aufträge noch schneller und effizienter ab.

Basis ist eine auf praktischer Erfahrung der Servicespezialisten beruhende 80/20 Regelung: 80 Prozent Standardmontage, 20 Prozent Sonder-Spindel-Montage (SSM). Hohe Qualität wird in jedem Fall garantiert. Der Unterschied: Die Standardmontage achtet auf wertstromdesignte und kostenoptimierte Prozesse mit bestmöglichem Preis-/Leistungsverhältnis. Der Abteilung Sonder-Spindel-Montage liegen anderen Prioritäten zu Grunde: Sie erledigt Servicearbeiten mit besonderem Anspruch an die Durchlaufzeit (z. B. bei Maschinenstillstand) und wird nicht nur mit eigenen Spindelprodukten sondern auch mit Spezialaufträgen an Fremdfabrikaten betraut. „Wir sind immer interessiert, auch neuen Kunden unsere effiziente Dienstleistung anzubieten“. betont Serviceleiter Fred Elflein. Über zwei Jahre wurden regelmäßige Workshops und Trainings durchgeführt, um Prozesse zu beschreiben, das Fertigungs- und Montagelayout modernsten Anforderungen anzupassen, Qualifizierungsmaßnahmen durchzuführen und die neuen Abläufe zu vermitteln.
Wie wichtig dem Spindelspezialisten der Servicegedanke ist, unterstreicht neben jüngsten Maßnahmen auch das gemeinsam mit dem Mutterkonzern Siemens aufgebaute weltweite Servicenetzwerk. Neben der Zentrale in Deutschland gibt es noch sechs zusätzliche SWSS-Stützpunkte (Siemens-Weiss-Spindle-Service) mit vielfältigen Kompetenzen. Sie befinden sich in England, Italien, USA, Brasilien, China und Indien. Weitere sind in Planung. ee

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