Spannsysteme

Elektrisch betätigt

werden neuerdings die Spannsysteme von Röhm. Mit der Serie e-Quipment zeigt das Unternehmen, dass der Trend hin zur hydraulikfreien Maschine geht. Denn beim Spannen, Lösen und Greifen mit Strom wird nur dann Energie verbraucht, wenn sie wirklich benötigt wird. Ein weiterer Vorteil ist die höhere Präzision, da elektrische Schließachsen präziser regelbar sind als herkömmliche hydraulische Systeme. Dazu kommt, dass gleichzeitig weniger Wartung erforderlich ist, da kein Aufwand für die Reinhaltung, den Austausch und die Entsorgung des Hydraulikmediums betrieben wird. Durch den Wegfall der Leckagegefahr ist für mehr Betriebssicherheit gesorgt. Auch ist eine Anbindung an die elektronische Ansteuerung möglich.

Im Einzelnen werden unter dem Begriff e-Quipment sechs Produkte zusammengefasst: Mit einem serienmäßigen Servomotor ist der Elektro-Hohlspanner EHS eine zentrale Komponente. Der vom Servomotor nur während des Lösens benötigte Energiebedarf ist niedriger, als ein Hydraulikantrieb im Leerlauf benötigt. Ein Hydraulikaggregat verbraucht nur im Leerlauf bei 16 Stunden Nutzung am Tag circa 16 kWh. Mit dem Elektro-Greifer zielt man auf zwei Anwendungsfelder: Zum einen eignet sich der Greifer als kostengünstige Servoachse mit integriertem Antrieb und stabiler Rollenführung. Das kompakte Achssystem für zentrische Bewegungen eignet sich z. B. zum Durchführen von Bearbeitungen wie Rollieren und Biegen bei weichen Aluminium-Werkstoffen. Weitere Produkte sind das Super-Lock-Werkzeugverriegelungssystem und die „by Wire“-Technik. Ergänzen wird die Serie künftig der Elektro-Spannkopf zum schnellen Wechsel von Werkstücken in Paletten. Röhm hat als weiteres Ziel die Entwicklung einer kompakten, neuartigen Elektro-Löseeinheit. Sie dient als Ersatz für die hydraulische Löseeinheit am Spindelende zum Lösen von Werkzeugspannsystemen. Die Elektro-Löseeinheit erfüllt alle Anforderungen und ist universell einsetzbar. ee

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