Schweißtechnologien

Ein interaktives Erlebnis

erwartete die Besucher der Euroblech am Stand von Fronius. Das Fuldaer Unternehmen präsentierte dort das weite Spektrum der Schweißtechnologien und überzeugte das internationale Fachpublikum mit einem informativen Messestand.

Unter anderem wurde die CMT-Technologie vorgestellt. Dieser vielseitige Schweißprozess soll bislang Unmögliches möglich machen – sowohl für Roboter- als auch bei manuellen Anwendungen. Bei CMT ist die Drahtbewegung in die digitale Prozessregelung mit eingebunden. Das ermöglicht Schweißen mit niedrigerem Wärmeeintrag und hoher Prozess-Stabilität, ohne Spritzer und optisch nahezu perfekt. Nach eigenen Angaben können durch diese Technologie neue Verbindungen realisiert werden, zum Beispiel Dünnstbleche ab 0,3 Millimeter oder Fügen von Stahl mit Aluminium.

Ebenfalls interaktiv vorgestellt wurde das Widerstands-Punktschweißsystem Deltaspot. Das neue System von Roboterzangen wurde mit einem umlaufenden Prozessband ausgestattet. Dieses, so die Experten, sorge beispielsweise bei Automobilbauern oder Herstellern großer Serien von Blechbehältnissen für mehr Prozesssicherheit, Verbindungsqualität und Wirtschaftlichkeit. Dadurch, dass hierbei ein Kontakt zwischen Elektrode und zu verbindendem Blech besteht, wird die Elektrode geschützt. Die Elektroden erreichen die Größenordnung von 30.000 Punkten, bevor eine Nacharbeit erforderlich wird. Das Verfahren, da sind sich die Fuldaer sicher, überwindet die Grenzen des konventionellen Widerstands-Punktschweißens wie verschleißende Elektroden oder verunreinigte Oberflächen.

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