Schweißroboter

Einen starken Oberarm

haben die Schweißroboter von Motoman wohl allesamt. Für die hohen Anforderungen im Schutzgasschweißen bietet das Unternehmen diese beispielsweise als spezielle Bahnschweißroboter mit integriertem Schlauchpaket durch den Oberarm an. Damit, so der Experte für Robotersysteme, werde nicht nur eine bessere Zugänglichkeit in den Vorrichtungen gewährleistet, sondern auch die Haltbarkeit der Schlauchpakete verlängert. Die Peitschwirkung der konventionellen Schlauchpakete soll damit vollständig eliminiert sein. Zusätzlich werde die Roboterdichte in den Fertigungszellen gesteigert. Auch die Einsatzgebiete der Serie haben sich durch den neuentwickelten EA1800N vergrößert – denn neben dem Schweißen ist diese Version auch für Tätigkeiten wie Handling oder Kleben gut geeignet.

Die ES-Serie des Unternehmens mit Handhabungsgewichten zwischen 100 und 280 Kilogramm wurde dagegen hauptsächlich für das Punktschweißen entwickelt. Laut Hersteller können diese Schweißroboter standardmäßig mit einer patentierten, adaptierten Medienführung im Oberarm ausgestattet werden. Aufgrund der schlanken Störkontur des Manipulators verbunden mit der adaptierten Medienführung sollen die Roboter gegenüber der konventionellen Schlauchpaketführung ihre vollen Beschleunigungs- und Geschwindigkeitswerte ausnutzen können. Derzeit stehen Anwendern neun Modelle zur Verfügung.

In ihrem Programm bieten die Spezialisten aus Franken nach eigenen Angaben unter anderem auch eine leistungsfähige Peripherie zur Werkstückpositionierung an. Darunter beispielsweise eine neuentwickelte Variante eines 2-Stationen-Positionierers vom Typ B2CW-500. Mit seiner horizontalen Drehachse und einer zusätzlichen, endlos drehenden Drehachse soll dieser einen 2-Stationen-Betrieb ohne den Aufwand des Stationswechsels ermöglichen. Abhängig von der Positionierergröße kann ein darauf montierter Industrieroboter Werkstücke bis zu einem Durchmesser von 1.600 Millimeter und einer Traglast von maximal 750 Kilogramm bewegen. Dem Kunden, so das Unternehmen, würden damit sinnvolle Möglichkeiten aufgezeigt, um die Nebenzeiten in den Fertigungsprozessen zu reduzieren. Dies schaffe ein effizienteres Arbeitsvolumen, erhebliche Kosteneinsparungen sowie eine Reduzierung des Platzbedarfs. lg

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