Bearbeitungszentrum

Flexibles Bearbeitungszentrum

Ein neues einspindliges, horizontales Bearbeitungszentrum mit Werkzeugaufnahme HSK-100 hat dieser Maschinenbauer entwickelt. Damit hat er sein Produktprogramm um eine schwere Baureihe erweitert.

Die neue Baureihe wurde gemein­sam mit einem namhaften Hersteller von Lagerkäfigen entwickelt. Auf der speziell zur Herstellung von (Messing)Lagerkäfigen konzipierten Maschine können auch andere Werkstücke bearbeitet werden, die bisher aufgrund des Gewichts oder der Abmessung mit den bestehenden Maschinenlösungen nicht zu realisieren waren. Bis heute bieten nur wenige Hersteller Werkzeugmaschinen für die Bearbeitung von Messing-Werkstücken mit einem Außendurchmesser bis 1600 mm und einem Gewicht bis zu einer Tonne an. Bei kleineren Maschinen gibt es durchaus adäquate Lösungen, die aber bisher noch nicht auf solch große Werkstücke übertragen wurden.

Bei der bisher angewendeten Technologie war die Bearbeitung dieser großen Lagerkäfige nur in liegender Position möglich. Die riesigen Mengen anfallender Späne (rund 70 Prozent des Drehlings werden zerspant) mussten von Hand beseitigt werden, um Prüf- und Messvorgänge durchführen zu können. Bei dieser Maschine kann durch die vertikale Anordnung ohne manuelle Eingriffe unmittelbar nach der Bearbeitung automatisch mittels Messtaster gemessen werden. Durch Inprozessmessung soll Ausschuss weitestgehend vermieden werden – bei den sehr teuren Rohteilen ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Das Werkstück wird gekippt und gedreht, dabei gleichzeitig gespült und abgeblasen und somit gründlich gereinigt. Die Späne fallen direkt auf das Transportband des Förderers und werden entsorgt. Das aufwändige Reinigen der Werkstücke nach Verlassen der Maschine kann damit entfallen. Das eingesetzte Palettenwechselsystem, auf dem das Rüsten hauptzeitparallel erfolgen kann, sorgt für eine hohe Produktivität des neuen Konzepts.sg

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