Plasmaschneiden

Wasser statt Druckluft oder Plasmagas

heißt das Erfolgskonzept des Plasma-Schneidsystems TransCut 300, das Fronius entwickelt hat. Beliebig geformte Schnittmuster, weniger Schnittflächen-Nacharbeit, keine von Spänen verschmutzte Arbeitsumgebung - das sind Vorteile, die die Anwender der TransCut-Technologie an ihrem neuen Schneidwerkzeug schätzen. Peter Hempel, Leiter des Refurbishment-Centers von Bombardier in Hennigsdorf, resümiert die Erfahrungen seiner Mitarbeiter: „Die Schnittfuge entsteht schneller, wir können exakte Radien ziehen, und bis 10 mm dicke Bleche schneiden - aus Stahl, Aluminium oder zusätzlich aus Chromstahl. Und mit der einfachen Bedienung kommen die Mitarbeiter gut zurecht.“ Wesentliche Verbesserungen hinsichtlich Gesundheits- und Umweltschutz gegenüber dem herkömmlichen Plasmaschneiden sind weitere Nutzwerte des Wasserdampf-Plasma-Werkzeugs. Zudem ist es handlich, leicht, flexibel und mobil, denn es reicht ein integrierter Minitank mit einem Volumen von 1,5 Liter und kompakte Nachfüllkartuschen. Das Schneidmedium TransCut Liquid, eine Flüssigkeit auf Wasserbasis, und das aus ihm erzeugte dampfförmige Plasmamedium sind im Vergleich zu Druckluft oder Plasmagas sehr emissionsarm.

So können die sonst für Abgase und den Metallstaub erforderlichen Absaugvorrichtungen entfallen. Beim Trennen von Stahl reduzieren z.B. sich die einatembaren Emissionen um Faktor 18 und die NOx-Emissionen um Faktor 8. Das Gerät ist mit 14,6 kg leicht handhabbar, benötigt lediglich einen 230-Volt-Anschluss und ist generatortauglich.

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Bei den auf das Schneiden folgenden Schweißarbeiten sinkt das Risiko der Porenbildung: Mit seinem Schneidmedium ohne Stickstoff vermeidet der TransCut-Prozess das Aufsticken der Schnittflächen.

Noch einige Informationen zum Unternehmen: 2006 erzielte Fronius mit 1.900 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 235,12 Mio. Euro. Das inhabergeführte Familienunternehmen gilt als internationaler Technologieführer beim Lichtbogen-Schweißen. hs

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