Nullpunktspannsystem

Weniger statt mehr

Verschraubungen – eine Idee, die Hainbuch bei seiner neuen Captex-Maschinenschnittstelle erfolgreich umgesetzt hat. Dem Nullpunktspannsystem könnten weder die Fliehkräfte bei der Drehbearbeitung, noch die extremen, statischen Querkräfte beim Fräsen etwas anhaben.

Dank einer Ringmechanik mit Schiebern lässt sich die Schnittstelle so stabil fixieren, dass die Biegesteifigkeit praktisch nicht von einer mehrfach verschraubten, konventionellen Aufspannung zu unterscheiden ist.

Doch ein Spannmittel muss nicht nur steif und stabil aufgespannt sein, es muss sich auch in kurzer Zeit wechseln lassen. Hierfür hat die Entwicklungsmannschaft eine einfache und effektive Lösung gefunden: Mit nur einer einzigen, leicht zugänglichen Schraube kann der Anwender die gesamte Schnittstelle lösen und spannen – inklusive der Zugmechanik des Spannmittels.

Wie die meisten Spannmittel des Herstellers verfügt auch dieses über die so genannte Centrex-Technik: In einen Gummimantel einvulkanisierte Kugeln sorgen dafür, dass das System <0,003 Millimeter wiederholgenau positioniert. Damit lässt sich die Maschinenschnittstelle leicht fügen und trennen und ist schmutz- unempfindlich, da immer nur die Kugeln punktuell anliegen. Damit das Nullpunktspannsystem auch sicher auf einer rotierenden Spindel eingesetzt werden kann, ist es mit einem formschlüssigen Bajonett ausgestattet, das auch für die extreme Biegesteifigkeit verantwortlich ist.

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Wie beim Hersteller üblich, ist das System passend für alle erdenklichen Maschinen ausgelegt: Alle Maschinen in einer Produktionsstätte lassen sich damit auf einen Schlag normieren und die Spannmittel in der Fertigung können in nur wenigen Sekunden beliebig von Maschine zu Maschine getauscht werden. Hainbuch bietet Anwendern damit eine Lösung, die ganz neue Möglichkeiten eröffnet – vor allem aber auch ein hohes Einsparpotenzial. lg

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