Laser

Speckle

ist nicht die neue Schinkensorte eines schwäbischen Wurstfabrikanten, vielmehr beschreibt der Ausdruck willkürlich angeordnete Lichtmuster oder Sprenkel, die auftreten, wenn ein kohärenter Lichtstrahl an einer rauen Oberfläche wie Metall, Holz, Plastik oder einem Stück Papier diffus reflektiert wird. Die Unebenheiten in der Oberflächenstruktur führen bei der Reflexion des kohärenten Laserlichts zu einer Verschiebung der einzelnen Lichtphasen, die sich dann im Fernfeld wieder überlagern. Laserspeckle stören die Kantenschärfe und die Homogenität der Laserlinie und erschweren daher Messungen bei bestimmten Anwendungsfällen.

Z-Laser verwendet in seiner neuen Serie ZV-SLD daher Strahlquellen, die im Vergleich zu den herkömmlichen Laserdioden aufgrund einer verminderten Kohärenzlänge deutlich weniger Speckle-Interferenzen erzeugen. Diese Bauteile verbinden die Vorteile einer größeren spektralen Bandbreite mit den höheren Intensitäten von Laserdioden. Aufgrund der damit erzeugten gleichmäßigen und nahezu Speckle-freien Laserlinie können insbesondere bei kleinen Messgrößen beste Ergebnisse erzielt werden.

Durch die Verwendung von Powell-Linsen projiziert der Laser eine rote Linie bei 680 Nanometern mit gleichmäßiger Intensitätsverteilung und einer maximalen Linienbreite von 50 Micrometern. Seine Ausgangsleistung beträgt drei Milliwatt bei einer Netzspannung von fünf Volt DC. Es ist frei fokussierbar und mit allen gängigen Optiken erhältlich. Zusätzlich ist der Laser mit einer automatischen Leistungskontrolle (APC) sowie einem Verpolungsschutz ausgestattet. Anwendungen finden sich zum Beispiel in Bildverarbeitungssystemen mit hoher Messgeschwindigkeit, 2D- und 3D-Konturvermessungen, biometrische Untersuchungen sowie in Forschung und Entwicklung. ee

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