Laser-Materialbearbeitung

Laserschneiden mit mehr Power

Mit dem neuen Laserroboter RV16L-CO2 präsentiert Reis Robotics auf der Euromold (Halle 9.0, Stand A80) neue Potentiale bei der Laser-Materialbearbeitung. Technik und Konzept des Roboters erlauben es jetzt, CO2-Laserquellen mit einer Leistung von zwei Kilowatt einzusetzen. Dadurch eignet sich der neue Laserroboter für ein breites Anwendungsspektrum bei der Materialbearbeitung sowohl im Metall- als auch im Kunststoffbereich.

Bei der neu entwickelten integrierten Strahlführung wird der Laserstrahl über nur vier Spiegel durch die Roboterachsen bis zur Roboterhand geführt. Der Roboter ist mit einer zusätzlichen Handachse (Achse sechs) ausgestattet, so dass neben der Bearbeitungsoptik auch zusätzliche Prozesseinrichtungen wie eine externe Kaltdrahtzuführung oder Sensoriken beispielsweise zur Nahtverfolgung oder Prozesskontrolle orientiert zur Bearbeitungsbahn bewegt werden können. Anders als bisher üblich, ist die mitgeführte CO2-Strahlquelle nicht auf der Roboterachse drei angebracht, sondern seitlich am Oberarm, der Achse zwei. Die Platzierung nahe an der Roboterbasis erlaubt wesentlich größere und schwerere Laserköpfe bis zu einem Gewicht von 400 Kilogramm mitzuführen, ohne den nutzbaren Arbeitsraum negativ zu beeinflussen. Durch die günstige Massenanordnung bleiben die volle Dynamik und das Genauigkeitsverhalten des Roboters ohne Einbußen erhalten. Der Laserkopf ist über eine Universalschnittstelle mit der internen Strahlführung justierbar verbunden. Die Schnittstelle ermöglicht den Einsatz unterschiedlicher Lasertypen auch von verschiedenen Herstellern.

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Technik und Konzept des neuen Laserroboters erlauben es den diffusionsgekühlten CO2-Laser TCF 1 von Trumpf mit einer Leistung von zwei Kilowatt einzusetzen. Mit einem Bauvolumen von nur 0,35 Kubikmeter und nur 250 Kilogramm Gewicht ist der neue Laser laut Anbieter die kompakteste und leichteste Strahlquelle in dieser Leistungsklasse. Die Anwendungsgebiete des TCF 1 liegen im Bereich der Lasermaterialbearbeitung nichtmetallischer Werkstoffe wie Glas, Kunststoff, Holz und Textilien. Mit der sehr hohen Strahlqualität K 0,9 eignet sich der TCF 1 aber auch besonders für die Dünnblechbearbeitung. „In Verbindung mit der Leistungsfähigkeit des Laserroboters kann mit der zur Verfügung stehenden hohen Laserleistung je nach Anwendungsgebiet eine Steigerung der Prozess- oder Bearbeitungsgeschwindigkeit um mehr als Faktor zwei erreicht werden“, verspricht der Hersteller.sg

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