Kleidung mit Chip

Chip in der Jacke

Dass Textilien wie Arbeitskleidung im Mietservice wirtschaftlicher zu nutzen sind, ist keine neue Erkenntnis. Aber es gibt noch Optimierungspotenzial. Die elektronische Kennzeichnung – mit einem RFID-Chip – soll die mitunter komplexe Logistik verbessern und sicherstellen, dass die Kleidung nach der Pflege an die richtige Person zurück geht.

Dazu wird in die Kleidungsstücke ein Mikrochip eingenäht, der Informationen zu Kleidung und Träger enthält. Dadurch bekommen die Kunden eine genaue Kontrolle über individuell angepasste Mietberufskleidung. Inzwischen ist das System laut Betreiber in über einer Millionen Kleidungsstücke bewährt. Der Chip kann mehrere Informationen speichern: Der Zeitpunkt der letzten Reinigung, die verfügbare Zahl an Kleidungsstücken und eine Liste verlorengegangener Kleidungsstücke gehört dazu.

Wie auch bei anderen Speicherchips in Ident-Anwendungen handelt es sich um einen integrierten Schaltkreis, der Informationen ausgibt, wenn ihn ein Scanner aktiviert, beispielsweise während des Sortierens in der Wäscherei. Auf diese Weise kann die Wäscherei auf Informationen zu jedem Kleidungsstück zugreifen. Ansonsten ist der Chip passiv. Die geringe Größe erlaubt das Anbringen, ohne den Kleidungsträger zu stören, er wird ihn wohl nicht einmal bemerken.dr

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