HSK-Schnittstelle

Auf der Jagd

nach jedem µ oder wie ein Präzisionsfertiger durch HSK-T auf der Drehmaschine die Genauigkeit erhöht und eine Schleifmaschine einspart.

Der Einsatz des auf Bearbeitungszentren weltweit dominierenden Hohlschaftkegels (HSK) auf Drehmaschinen ist noch eher selten, wird aber nicht zuletzt durch den Arbeitskreis HSK-T massiv vorangetrieben. Ziel ist die nachhaltige Entwicklung des HSK-Programms und eine Durchgängigkeit durch alle Bearbeitungsschritte. Das soll den Anwendern die Arbeit massiv erleichtern. Dass dies schon heute möglich ist, zeigt das Schweizer Präzisionsunternehmen Bär und Mettler. Es hat für das Hartdrehen zusammen mit Swisstools und der Hardinge den Revolver auf einer Hardinge-Drehmaschine mit HSK-T ausgestattet und erzielt damit sensationelle Ergebnisse. Die Anordnung arbeitet mit sehr großer Steifigkeit und höchster Genauigkeit. Bei einem Bruchteil der Rüstzeiten arbeiten die Werkzeuge mit wesentlich höheren Standzeiten als mit den herkömmlichen Schnittstellen. Und durch den Einsatz einer angetriebenen Schleifspindel auf der HSK-Schnittstelle erreicht man eine derart hohe Präzision, dass die vorgesehene Anschaffung einer weiteren Innenschleifmaschine vorerst zurückgestellt ist.

„Mit der angetriebenen Schleifspindel auf der HSK-Schnittstelle erreichen wir Genauigkeiten von 2 µm prozesssicher und wiederholgenau“, erzählt Hansruedi Bär von der Bär und Mettler AG. „Und wenn’s drauf ankommt schaffen wir auch 1 µm Toleranz. Eine Präzisionsschleifmaschine, wie wir sie anschaffen wollten, kann das auch nicht genauer, sodass wir im Augenblick nicht zusätzlich investieren müssen.“ Was die Schweizer sonst noch an Erfahrungen mit dem HSK gesammelt haben, lesen Sie im ausführlichen Anwenderbericht unter http://www.scope-online.de mit Eingabe der Kennziffer. lg

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