Getriebeöle

Planeten, Kegel und Schnecken

haben eines gemein: Sie bezeichnen Getriebe, die als Maschinenelemente zur Wandlung und Übersetzung von Drehbewegung, Drehrichtung, Energie, Kräften und Momenten eingesetzt werden. Die Getriebe werden nach Bauart bzw. nach Bauform der Zahnräder unterschieden und benannt. Die häufigsten Bauarten sind Stirnrad-, Planeten-, Kegelrad- und Schneckenradgetriebe mit Gerad-, Schräg-, Pfeil- und Hypoid-Verzahnung. Die Kenntnisse der Bauformen, Komponenten und Funktionsweise sind hilfreich, um verstehen zu können, welcher Schmierstoff die Energieübertragung, Leistung und Lebensdauer steigert und Verluste verringert.

Damit die weltweite Verfügbarkeit der Produkte gewährleistet ist, hat die BP eine globale Produktreihe, die so genannte Global Core Range (GCR), erarbeitet. Das Ziel des neuen Kernprogramms ist es, Produkte anzubieten, die auf Kundenanforderungen zugeschnitten und global verfügbar sind. Schmierstoffe aus der neuen Produktreihe haben für jeden Getriebetyp das passende Öl. Zusammen mit führenden Herstellern von Getrieben werden die Öle aus modernsten Rohstoffen entwickelt und umfangreich getestet. Zu unterscheiden sind Getriebeöle auf Mineralölbasis, synthetische Getriebeöle auf Polyalphaolefin-(PAO)-Basis und synthetische Getriebeöle auf Polyglykol-(PG)-Basis. Durch den guten Schutz vor Micropittings und Graufleckigkeit sowie vor Korrosion und Verschleiß verlängert sich die Lebensdauer der Getriebe. Ein hohes Lasttragevermögen erzielt eine optimale Getriebeleistung und schützt so vor Verschleiß. Zusätzlich verlängert sich die Lebensdauer durch die sehr gute Oxidationsbeständigkeit, was wiederum zu einer Verlängerung der Wartungsintervalle und Senkung der Wartungskosten führt. Insgesamt werden Verbrauch und entsprechende Entsorgungskosten reduziert. Weiterhin wird durch einen geringeren Energiebedarf und niedrigere Betriebstemperaturen die Produktivität gesteigert. ee

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