Erodiergerät

Wenn der Stummel feststeckt

nachdem der Gewindebohrer abgebrochen ist, dann kann das die Produktion immens viel Zeit kosten. Und was haben wir schon früher gelernt? Zeit ist Geld. Es passiert zwar nicht häufig, aber ab und zu kracht es halt doch. Hilfe bringt die Firma Waldmann & Weigl. Dank ihres Eromobils wird an Stelle des abgebrochenen Gewindebohrers der Schwingkopf des Metallerodierers eingespannt. Dann wird der Stummel heraus erodiert, was nur wenige Minuten dauert.

Das Eromobil ist für Gewinde von M 2 bis circa M 40 ausgelegt. Kernkomponente ist der so genannte Schwingkopf, der standardmäßig mit einer Zylinderschaftaufnahme (Ø 12 mm) in die Maschinenspindel oder optional mit MK-2/MK-3-Aufnahme direkt in die Pinole eingewechselt werden kann. Gearbeitet wird dann mit manuellem Vorschub, wobei eine Funktionsleuchte die optimale Arbeitsleistung anzeigt. In den Schwingkopf werden Kupfer-Hohlelektroden beziehungsweise Spezial-Hohlelektroden aus Wolfram-Kupfer zum Erodieren von Vollhartmetall-Werkzeugen eingespannt. Die Elektroden sind im Durchmesser kleiner als das abgebrochene Werkzeug und bauen beim Erodieren nur dessen Kernstück ab. Das in den Gewindegängen verbleibende Material löst sich und ist nun leicht zu entfernen. Weil die Elektrode nur den Kern der Bohrung herauslöst, bleibt das Gewinde unbeschädigt.

Als Kühlflüssigkeit wird die im Betrieb übliche Bohr- emulsion verwendet. Zum Schwingkopf gehören ein robuster Generator in einem kompakten Gehäuse sowie eine Kühlmittelpumpe, die beide in einem praktikablen Rolltisch untergebracht sind. Selbstverständlich haben die Stuttgarter hier auch an einen Kühlmittelbehälter sowie an einen Werkzeugkasten für die Unterbringung der Hohl- elektroden am Einsatzort gedacht. Weiteres Zubehör ist ein Magnetständer mit Haltewinkel und Spezialflansch zur Aufnahme des Schwingkopfes mit einem verfahrbaren Schlitten, dessen Oberteil verschiebbar und schwenkbar ist. ee

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2.3 MB
Technische DatenTechnische Daten zu Eromobil

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