Erodiergerät

Jedem kann es passieren

dass was stecken bleibt und weder rein noch raus geht. Und dann? Dann kommt das Eromobil von Waldmann Weigl und hilft weiter. Das Erodiergerät kommt zum Einsatz bei abgebrochenen Bohrern und vermeidet Produktionsstörungen und Ausschuss. Und wie? Die Kupfer-Hohlelektrode wird in den Schwingkopf eingespannt; sie ist im Durchmesser kleiner als das abgebrochene Werkzeug. Beim Erodieren wird nur das Kernstück des abgebrochenen Werkzeugs abgebaut. Dabei lösen sich die Schneiden und werden entfernt. Das Gewinde bleibt unbeschädigt.

Das Gerät gibt es in zwei Ausführungen: Das Gerät mit der Bezeichnung ER 230 S ist leicht und handlich für Gewinde von M2 bis circa M20. Es hat bei den Maßen 450 x 300 x 260 Millimeter ein Gewicht von etwa 22 Kilogramm. Sein Generator hat 50 Hertz und läuft mit 220 oder 230 Volt Wechselstrom. Das Gerät mit der Bezeichnung ER 400 T besticht durch mehr Leistung als sein kleiner Bruder und eignet sich bei Gewinden M2 bis M40 bei Hartmetallwerkzeugen und tiefen Bohrlöchern. Es hat bei den gleichen Maßen ein Gewicht von etwa 28 Kilogramm, sein Generator mehr Power: 380/400 Volt mit Drehstrom, 6,0 kVA, 16 Ampere und 50 Hertz. Zum Standardgerät gehören: Der Generator in robustem, kompaktem Gehäuse; ein Schwingkopf mit Zylinderschaftaufnahme Durchmesser zwölf Millimeter; eine Kühlmittelpumpe für wirkungsvolle Spülung sowie zwei Meter Ansaugschlauch und Fußventil sowie zwei Meter Druckschlauch mit Schnellkupplung: Versorgungsschlauch, Massekabel und Gabelschlüssel sowei 10 Spritzschutzbeutel sind im Lieferumfang enthalten. Elektroden und Spannzangen müssen bedarfsgerecht dazu bestellt werden.
Darüber hinaus bietet das Unternehmen aus Stuttgart eine stationäre Radial-Erodiereinheit. Sie ist schnell einsatzbereit. Durch die verfahrbare X- und Z-Achse kann die Elektrode flexibel und genau positioniert werden. Die um 360° drehbare Z-Achse und der schwenkbare Arbeitstisch ermöglichen das Erodieren von großen Werkstücken. Mit Hilfe eines schwenkbaren Erodierkopfes können auch Werkzeugreste aus schrägen Bohrlöchern entfernt werden. Die Bearbeitung der Werkstücke kann ohne längere Produktionsunterbrechung fortgesetzt werden. Ausschuss wird vermieden, unnötige Kosten werden gespart. Einsatz finden die Geräte bei Werkzeugbruch in der Teilefertigung im Maschinen-, Apparate- und Anlagenbau oder in der Automobilindustrie.

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Übrigens: Die im Jahre 1972 gegründete Firma hat mit dem Eromobil eine schnelle Lösung bei Werkzeugbruch ins Leben gerufen. ee

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