Doppelspindler

Geldwerte Kopfarbeit

Doppelspindel-Zentren sind ein wirksamer Rationalisierungshebel. Bei Investkosten, die im Vergleich zu Zentren mit einer Spindel nur etwa 30 Prozent höher sind, können Anwender mit Doppelspindlern ihren Teileausstoß annähernd verdoppeln, respektive die reine Fertigungszeit je Auftragslos halbieren. Noch besser schneiden die Doppelspindler ab, wenn zum Beispiel Wechseltische mit vier Werkstück-Spannvorrichtungen eingesetzt werden. Hier verteilen sich dann die erforderlichen Werkzeugwechsel und auch die unproduktiven Werkstückwechselzeiten auf vier statt nur auf zwei Werkstücke. Das spart insbesondere in der Serienfertigung viel Zeit und senkt die Stückkosten spürbar.

Umfangreiche Erfahrungen bei Chiron mit der kundenindividuellen Applikation von Doppelspindlern zeigen, dass der Einsatz von Vorrichtungen mit vier Spannnestern das beste Verhältnis zwischen (Rüst-)Aufwand und (zeitlichem) Nutzen bietet.

Bei der DZ 18 W Magnum mit Korbwechsler lässt sich die Lage der beiden Spindeln zueinander in X und Z-Richtung NC-gesteuert einstellen. Der Verstellbereich in Z-Richtung beträgt +/- 0,25 mm. Damit lassen sich abweichende Werkzeuglängen kompensieren, unterschiedliche Spannesthöhen ausgleichen und Umschlagfehler eliminieren. Für den Ausgleich von Abweichungen der Nestpositionen sowie Umschlagfehler in der Y-Achse lassen sich die Spindeln jeweils um ±0,05 mm programmgesteuert positionieren. Beide Verstelleinrichtungen sind vollständige NC-Achsen und durch einen Torque-Antrieb blitzschnell. Im Stillstand werden die beiden Achsen mit einer Klemmung in Position gehalten.

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Dr. Dirk Prust, Chiron Geschäftsführer Forschung und Entwicklung: „Durch die integrierte Spindelverstellung werden unsere Doppelspindler so flexibel einsetzbar wie Zentren mit einer Spindel. Anwender können zwecks Feinjustage ihrer Aufspannvorrichtungen für jedes Spann-Nest eigene Nullpunktverschiebungen programmieren. Lageabweichungen, wie sie zum Beispiel beim Bearbeiten auf Umschlag auftreten, lassen sich nun direkt im NC-Programm berücksichtigen und somit automatisch kompensieren. Die Qualifizierung der Aufspannvorrichtungen wird deutlich beschleunigt. Zudem verbessert sich die Bearbeitungsqualität.“ hs

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