CNC-Bearbeitungszentrum

Ohne Haken

stellt sich das Maschinenkonzept des neuen CNC-Hochleistungs-Bearbeitungs zentrums C22 von Hermle dar. Die Hakenmaschine ist auf hohe Flexibilität in der Tischauslegung, der Spindelvarianz, des Fluid- und Spänehaushaltes und der Aufstellmöglichkeiten ausgelegt. Auch mögliche Ausbaustufen und die typischen Automationslösungen wie Paletten- oder Werkstückwechsler sind bereits angedacht.

Beim Grundaufbau des Zentrums wird auf die in Gosheim bewährte modifizierte Gantry-Bauweise in Mineralgussausführung aufgesetzt. Hier sind drei Achsen im Werkzeug und bei der 5-Achs-Version zusätzlich zwei Achsen im NC-Schwenk- rundtisch. Mit an die maximale Werkstückgröße angepassten Verfahrwegen von X-Y-Z 450/600/330 Millimeter versehen und konsequent auf bis zu 5-achsige Anwendungen ausgelegt, sind in der Dynamik-Version in allen drei Linearachsen Beschleunigungen von 15 m/s2 (1,5 g) bei Eilgangsgeschwindigkeiten bis 50 m/min. möglich. Dies ergibt, in Kombination mit den Torque-Motoren in den Achsen C und A, eine hohe Maschinendynamik für schnelle Prozesszeiten und kurze Arbeitsabläufe.

Das platzsparend in den Grundkörper integrierte ringförmige Werkzeugmagazin arbeitet nach dem Pick-up Prinzip, wechselt die Werkzeuge schnell (4,5 s Span-zu-Span Zeit) und bietet Platz für 55 (65) Werkzeuge mit Aufnahme SK40/HSK A 63 (HSK A 50/HSK E 40). Optional ist ein Zusatzmagazin mit XX Plätzen erhältlich, um auch hoch komplexe Werkstücke oder ganze Produktfamilien sowie eine Vielfalt von Einzelteilen ohne weitere Rüstvorgänge komplett bearbeiten zu können. Die C 22 ist als sogenannte Hakenmaschine aufgebaut, weist eine Vierpunkt-Auflage auf, benötigt kein Fundament, und ist als komplette Einheit zu transportieren. Die einzelnen Aggregate sind nach dem Öffnen der Türen sofort frei zugänglich. Im Servicefall, oder auch bei einem Spindelcrash, müssen lediglich die Stecker abgekuppelt werden und dann kann der Austausch rasch vonstatten gehen. Erwähnenswert: Die einfache Auffahrsicherung mit Kollisionsabfrage wurde ebenso beibehalten wie die bewährte Stauchhülse, so dass bei einem Spindelcrash tatsächlich nur die Spindelhülse (gilt für die 15.000er und die 18.000er Spindeln) ausgetauscht werden muss, wodurch sich die Reparaturkosten im Rahmen halten. ee

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