Bearbeitungszentrum

In einem Rutsch

können jetzt beispielsweise große Ventilkörper und deren Federhauben in produktiven Bearbeitungszentren DBF 630 der Dörries Scharmann Technologie gefertigt werden. Ein international führender Hersteller von Qualitäts-Sicherheitsventilen setzt jetzt auch auf das neue Werkzeugmaschinenkonzept aus Mönchengladbach.

Der ausschlaggebende Nutzen des Ventilherstellers liegt in der Möglichkeit der Komplettbearbeitung in einer Aufspannung. Das dabei realisierte Prinzip DBF (Drehen-Bohren-Fräsen) bestimmt maßgeblich die Produktivität des gesamten Fertigungssystems.

Dichtheit bildet das wichtigste Qualitätsmerkmal der gefertigten Ventile. Der Forderung, höchste Präzision wirtschaftlich zu fertigen, stand bisher jedoch der mehrstufige Fertigungsablauf beim spanenden Bearbeiten kompletter Ventilkörper entgegen. Mehrere Bearbeitungsmaschinen zum Drehen und Bohren machten bislang aufwändiges Umspannen zwischen den Bearbeitungsschritten erforderlich. Die Folge: lange Nebenzeiten und Ungenauigkeiten.

Die neue Anlage hat einen Dreh-, Bohr- und Fräskopf. Seine Arbeitsspindel führt alle Bearbeitungen am gespannten Werkstück aus. Ungewohnt, aber effizient, ist die Drehbearbeitung: Die Arbeitsspindel fluchtet mit der Achse der zu erzeugenden Kontur. Den Drehdurchmesser und die Spantiefe stellt ein Planschieber mit dem radial verfahrbaren Drehwerkzeug ein. Es rotiert beim Spanen um die Achse der zu erzeugenden Zylinderfläche. Im Bearbeitungskopf integrierte Ausgleichsmassen kompensieren automatisch die sonst bei der Drehbearbeitung wirkende Unwucht. Zum Bohren und Fräsen beschleunigt eine 35 kW-Spindel bis auf 3.500 min-1. Dabei fixiert der Planschieber die Werkzeuge in der Mittelstellung. Für die Drehbearbeitung sind maximale Drehzahlen von 1.200 min-1 bei maximal 1.700 Nm Drehmoment möglich. Das relativ kompakte Bearbeitungszentrum nimmt auf einer Palette von 630 x 630 Millimeter Werkstücke bis 600 Kilogramm auf. lg

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