3D-Interference-Check

Kontrolle ist besser

gilt auch im Zerspanprozess. Um Kollisionen zu vermeiden, bietet Fanuc eine sichere Lösung: die in die CNC integrierte Funktion 3D-Interference-Check. Immer mehr Maschinenhersteller, so die Experten, implementierten diesen Kollisionsschutz.

Im Gegensatz zu Offline-Systemen auf PC-Basis sollen CNC integrierte Online-Systeme in der Lage sein, die tatsächlichen Bewegungen der Werkzeugmaschine in Echtzeit zu betrachten und Kollisionen mit fast hundertprozentiger Sicherheit zu vermeiden – sogar im Einrichtbetrieb. Der für die CNC-Steuerungen der Serien 30i/31i Model A verfügbare Check ist im CNC-Kern integriert und arbeitet mit geometrischen Hüllelementen (Ebene, Quader und Zylinder), die über alle kollisionsgefährdeten Bereiche gelegt werden. Die CNC-Steuerung beachtet diese räumlichen Informationen zusammen mit den aktuellen Werkzeugdaten bei der Berechnung der Achsbewegungen. Im Vier-Millisekunden-Takt berechnet die Haupt-CPU parallel zur Interpolation der Achsen alle im Kollisionsmodell befindlichen Objekte. Sollte ein Crash drohen, stoppt die Maschine, indem der letzte Interpolationsschritt vor einem definierten Hüllkörper nicht durchgeführt wird. Da die Kollisionsüberwachung nur kleine Datenvolumina überprüfen muss, beeinflusst sie die Bearbeitung nicht. Das bedeutet: Die Bearbeitungsgeschwindigkeit wird nicht verlangsamt.

Der Umgang mit dem 3D-Interference-Check ist einfach: Die benötigten geometrischen Daten lassen sich direkt in die CNC einpflegen, Werkzeugdaten werden automatisch übernommen. In komplexen Fällen wird jedoch empfohlen, die Konfiguration über eine ebenfalls angebotene, unterstützende Software auf einem PC vorzunehmen und zu überspielen. lg

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