Werkstückgreifer

Jack the Gripper

ist kein brutaler Londoner Schlitzer, sondern ein sanft arbeitender Greifer. Werkstücke unterschiedlichster Durchmesser mit jeweils angepassten Kräften zu greifen war bisher nur schwer möglich. Entweder ließ sich nur ein bestimmter Durchmesser erfassen oder eine statische Kraft einstellen. Jack the Gripper kann beides. Der Greifer verfügt über definierte Kraft-/Weg-Vorgabe und bleibt dadurch stehen, wenn er einen bestimmten Weg gefahren ist oder eine definierte, begrenzte Greifkraft erreicht hat. Das ermöglicht, auch relativ empfindliche Werkstoffe zu fassen – und dies in verschiedensten Formaten. Die Parameter lassen sich kombinieren. Bei einer vorwählbaren Greifkraft von 10 N bis 400 N erreicht der Greifer eine Positioniergenauigkeit von 0,1 mm. Acht Fahrsätze, welche über E/As angesteuert werden, können in der Steuerung direkt hinterlegt werden. Alternativ dazu kann die Ansteuerung über einen Feldbus erfolgen. Die patentierte Konstruktion steht in vier Baugrößen von 2X30 mm bis 2x60 mm Hub zur Wahl. Mit kurzer Öffnungs- und Schließzeit von 0,15 s ist der Greifer gut geeignet für dynamische Anwendungen. Die Umrüstung auf eine andere Werkstückgröße erfolgt mit 0,25 s je 10 mm Hub. Greift er das jeweilige Werkstück mehrmals, erreicht er eine Wiederholgenauigkeit von ±0,025 mm. Doch Jack the Gripper kann nicht nur greifen. Als kompaktes Achssystem für zentrische Bewegungen kann er auch Arbeitsschritte wie z. B. Rollieren, Biegen, Drücken, Quetschen, Ziehen oder ähnliches durchführen. hs

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