Werkstoffbearbeitung

Bis 85 Prozent Einsparung

bei Maschinendurchlaufzeiten sowie Rund- und Planlaufgenauigkeiten von fünf Mikrometer erreicht ein Bearbeitungszentrum (BAZ) der Dörries Scharmann Technologie für Werkstück-Störkreise bis 850 mm Durchmesser. „Nach intensiven Marktuntersuchungen investierten wir in ein BAZ DBF 630, da kein anderes diese Kombination von Leistung sowohl bei der Dreh- als auch bei der Fräs- oder Bohrbearbeitung für den definierten Arbeitsraum bietet“, testiert Prof. Christian Brecher vom Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen. Das erübrigt nämlich den Aufwand für eine zweite Maschine - sämtliche Dreh-, Bohr- und Fräsarbeiten führen die Werkzeuge einer Maschine in einer Aufspannung aus.

Der Clou: Auch während der Drehbearbeitung steht das Werkstück still und stattdessen rotiert der Drehmeißel um die Achse des zu erzeugenden Zapfens oder der Zylinderfläche. Das wiederum setzt voraus, dass diese Achse mit der Drehachse der Arbeitsspindel fluchtet. Ausgleichsmassen ermöglichen eine solche unwuchtfreie Drehbearbeitung. Außerdem sind Drehzahlen bis 1.200 U/min sowie Schnittgeschwindigkeiten bis zu 250 m/min erreichbar. Zum Bohren und Fräsen beschleunigt eine 35 kW-Spindel bis auf 3.500 U/min bei einem maximalen Drehmoment von 1.700 Nm. Das kompakte BAZ nimmt Werkstücke bis 600 kg auf und verfügt über 330 Werkzeugplätze. Im Vergleich zum konventionellen Bearbeiten auf einer Drehmaschine und einem zusätzlichen BAZ erspart die Ein-Maschinen-Strategie auch einen zweiten Bediener. hs

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