Spänenentsorgung

Saubere Sache

In vielen metallverarbeitenden Betrieben werden hochproduktive, automatisierte Bearbeitungsmaschinen eingesetzt, die Späne aber meist noch über einen klassischen Späneförderer mit Wagen entsorgt. Doch dieses konventionelle, personalintensive System bringt einige Nachteile mit sich. So muss der Spänewagen stets rechtzeitig geleert werden, um einen Rückstau in den Förderer und Prozessstörungen zu vermeiden.

Knoll bietet deshalb vollautomatische Ver- und Entsorgungssysteme für die Metallbearbeitung an, die auf die jeweiligen Produktionsbedingungen in den Unternehmen zugeschnitten werden. Bei neuen Produktionsanlagen wird meist der flexible Schüttguttransport über Pump- oder Saugstationen empfohlen. Bei der Nassbearbeitung kommen in erster Linie Pumpsysteme zum Einsatz, da sich das Kühlschmiermittel als Trägermedium für den Spänetransport nutzen lässt. Für die Trockenbearbeitung hat Knoll spezielle Saugsysteme entwickelt, bei denen die Raumluft als Transportmedium dient. Kann auf Grund der Maschinengeometrie keine Pumpstation und kein Schneidwerk integriert werden, besteht die Möglichkeit, mit dem maschineneigenen Späneförderer ein beigestelltes Schneidwerk zu bedienen, das die Späne fluidisiert. Eine Rückförderpumpe transportiert das Späne-Kühlschmierstoff-Gemisch zur Filteranlage. Bei bestehenden Produktionsanlagen, wo nicht jede Maschine an ein Rohrleitungssystem angeschlossen werden soll, die Wege zum Spänecontainer jedoch sehr weit sind, bietet sich eine teilautomatisierte Lösung an, etwa eine zentrale Sammel- und Förderstation, die nur wenige Meter von den Maschinen entfernt ist. Dort kann ein großes Schneidwerk installiert werden, das in der Lage ist, das Spanvolumen bis zu Faktor 10 zu reduzieren. Via Pumpsystem mit Hilfsflüssigkeit oder einer Sauganlage lassen sich die Späne dann über eine Strecke bis zu 500 Meter aus der Halle transportieren. hs

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