Motorspindeln

Fremdgetrieben

sind Spindeln bei Werkzeugmaschinen oft eine gute Alternative. Zwar sind Motorspindeln aus Maschinen des höchsten Leistungssegments nicht wegzudenken. Anders sieht es im unteren bis mittleren Leistungsbereich aus. „Hier sind oftmals fremdgetriebene Spindeln die beste Lösung“, bekräftigt Claus-Peter Lehnert, Geschäftsführer der Weiss Spindeltechnologie: „Deshalb entwickeln wir auch in dieser Richtung ständig weiter und bringen neue Lösungen auf den Markt, die Anwendern ein bestmögliches Preis-/Leistungsverhältnis bieten.“

In punkto Stückzahlen haben Motorspindeln hierzulande die fremdgetriebenen Spindeleinheiten überflügelt. Dennoch sind letztere für Werkzeugmaschinen im unteren und mittleren Leistungssektor prädestiniert und finden gerade im asiatischen Raum zahlreiche Abnehmer. Dabei spielt die Art der ausgeführten Bearbeitung keine Rolle: Drehen, Fräsen, Bohren und sogar Schleifen sind möglich. Welche Spindellösung die Maschinenhersteller einsetzen, entscheiden andere Faktoren. Die Forderungen nach Leistung, Drehzahl, Drehmoment und Bearbeitungsqualität zum einen; zum anderen zählt der Preis, die unkomplizierte Handhabung und weitere wirtschaftliche Punkte.

Insbesondere auf der Kostenseite spielen fremdgetriebene Spindeln ihre Vorteile aus. Die Konstruktion ist relativ einfach und es lassen sich preisgünstige Hauptspindelmotore verwenden, die Siemens A&D weltweit als Katalogware anbieten. Claus-Peter Lehnert ergänzt: „Für Maschinenhersteller sind diese Spindeln sehr flexibel zu handhaben und einfach an die Maschine anzupassen. Da der Motor außerhalb der Spindel liegt, baut sie besonders schlank und kann problemlos in jedes Maschinenkonzept integriert werden.“ Der Maschinenanwender hat neben dem günstigeren Anschaffungspreis noch weitere Vorteile. So ist etwa eine fremdgetriebene Spindel servicefreundlicher als eine Motorspindel. Hauptgrund dafür ist die geringere Komplexität. Zudem lässt sie sich im Reparaturfall schnell und einfach austauschen. hs

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