Fertigungsmanagement und Werkzeugmaschinen

20 Prozent reduzierte Lieferzeiten

schienen bislang auszureichen. „Aber das war gestern“, sagt der General Manager der Makino-Geschäftseinheit Die and Mold, Martin Gosch. „Heute braucht es im Werkzeug- und Formenbau doppelt beschleunigte Abläufe, um international im Geschäft zu bleiben.“ Hinzu kämen die immer knapper terminierten Änderungsaufträge. „Mit herkömmlichen Steuerungsmitteln“, unterstreicht Gosch, „ist dies kaum mehr zu stemmen.“ Allerdings gibt es Alternativen. Der Werkzeugmaschinenbauer hat in Zusammenarbeit mit Zwicker Systems durchgehende Software- und Maschinen-Lösungen entwickelt. „Sie garantieren den Betrieben stabile Prozesse, schnellere Reaktionszeiten sowie nachweisbar wirtschaftlichere Arbeitsabläufe“, erklärt Martin Gosch. Voraussetzung für jeden steuerungstechnisch gefestigten Prozess sei eine entwickelte Maschinentechnik, betont er. Denn Software allein schöpfe keine Werte.

Makino-Werkzeugmaschinen ermöglichen das prozesssichere Hart- und Grafitfräsen, Senk- sowie Drahterodieren im Bereich von Mikrotoleranzen. Hinzu kommt die Vernetzbarkeit und CNC-Technik der Maschinen. In Kombination mit dem rechnergestützten Fertigungsmanagement erlaubten sie vorausschauende, Fein- sowie kurzfristige Umplanungen in Echtzeit und ein Fertigungsprozess, der in jeder Phase stabil ist. Der Unterschied zur herkömmlichen Zuruf- und Zettelwirtschaft sei in Cent und Euro belegt. So ist entscheidend für jeden stabilen Arbeitsablauf, dass aktuelle Maschinendaten zu jeder Zeit abgerufen und weiter verarbeitet werden können. Der Bediener kann die Maschinen online steuern und auf jede Situation reagieren. Der komplette Prozess-Status, Auslastung, Werkstücke, Zeitstruktur etc. – ist im Rechner übersichtlich abgebildet. Bearbeitungszustände und mögliche Verarbeitungsfehler lassen sich auch ortsungebunden als SMS oder per E-Mail anzeigen. Der Fertigungsverantwortliche kann dadurch auch von außerhalb des Betriebes eingreifen. hs

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