Entgratverfahren

Wo andere aufhören

fängt das DFS-Verfahren an. Das Druck-Fliess-Schleifen findet Anwendung, wenn andere Entgratverfahren an ihre Grenzen stoßen. Bei dem Verfahren wird ein mit abrasiven Schleifpartikeln angereichertes, viskoelastisches Polymer als Schleifmedium eingesetzt. Das Medium wirkt wie eine elastische Feile, mit der auch schwer zugängliche Kanten und Bohrungsverschneidungen erreicht und bearbeitet werden können. Die Kanten werden strömungsgünstig bearbeitet, wodurch eine exakte Kantenverrundung erzielt wird.

Die durch Vorbearbeitungsverfahren entstehenden Grate werden durch das fließende Schleifen auch an schwer zugänglichen Stellen des Werkstückes entfernt. Querbohrungen oder Werkstückdurchbrüche können mit dem Verfahren präzise bearbeitet und mit reproduzierbaren Radien versehen werden, um eine Strömungsverbesserung zu erreichen. Mit dem Verfahren können auch reproduzierbare Oberflächenverbesserungen vorgenommen werden, die ein Polieren von Hand ersetzen. Zudem können Rückstände, wie Kaltaufschweißungen bei Umformwerkzeugen oder Kunststoff- und Aluminiumanhaftungen an Extrusionsdüsen entfernt werden.

Nach der Bearbeitung sind keine Verfestigungen oder Verspannungen nachweisbar. Mit einer Siemens S7-200 und über einen Flachbildschirm werden die Bearbeitungsparameter eingegeben. Die Maschinen gibt es in vier Größen inklusive Hydraulikaggregat und Wärmetauscher. hs

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