Drehmaschine

Die Hauptrolle

in der Besetzung zur Fertigung hochpräziser Serienteile soll die doppelspindlige Okuma Frontaldrehmaschine besetzen. Sie integriert Portallader, zwei Werkstückmagazine, bietet hohe Flächenproduktivität und hält Toleranzen kleiner 10 µm in der Serie. Die Nachfolgerin der LFS10 bietet ein durchdachtes Bedienkonzept, ein für die Serienfertigung optimiertes Design und kompakten Aufstellmaße.

Zerspant werden können Rohteile bis 80 mm Länge und 150 mm Durchmesser. Die beiden Hauptantriebe leisten 11 kW und beschleunigen die (wahlweise links oder rechts oder beidseits) als C-Achse ausgeführten Spindeln stufenlos von 50 bis 4500 min-1. Die Achsantriebe sorgen in X und Z für Eilgänge bis 24 m/min. Die beiden Werkzeugrevolver bieten jeweils 12 Tools Platz. Ein Werkzeugwechsel dauert lediglich 0,15 Sekunden, was in Kombination mit den dynamischen Achsen unproduktive Nebenzeiten minimiert. Als Option ist der Revolver auch mit angetriebenen Werkzeugen erhältlich. Für das Be- und Entladen integriert die Okuma 2SP-150H einen 3-Achsigen Portallader mit zwei Greifern für Teilegewichte bis 2 x 3 kg. Die Verfahrgeschwindigkeit erreicht (in X/Y/Z) 150/120/55 m/min. Der Portallader wird durch die CNC-Steuerung OSP-P200L NC-programmiert und gesteuert. Zudem profitieren Anwender durch die steuerungsintegrierte Verschleiß- und Bruchüberwachung aller (auch angetriebener) Werkzeuge. Ein weiteres Highlight der CNC ist das „Thermo Friendly Concept“. Hierbei ermitteln im Maschinenbett verteilte Sensoren ständig die Verteilung und den Verlauf der Temperaturen am Maschinenkörper. In der OSP-P200L ist das empirisch ermittelte Temperaturverhalten der Maschinenkinematik hinterlegt, so dass thermisch bedingte Geometrieveränderungen quasi in Echtzeit mit einer Auflösung von 0,1 µm kompensiert werden. Im Ergebnis hält die 2SP-150H im Dauereinsatz Fertigungstoleranzen kleiner 10 µm. hs

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