Blechbearbeitung

Denken in Blech

statt nur zu Fräsen – das kann viele Fertigungsprozessen in der Metallverarbeitung deutlich optimieren. Oft besteht ein entscheidender Schritt darin, spanabhebende Prozesse durch die klassische Blechbearbeitung zu ergänzen – oder gar abzulösen. Neben den finanziellen führen häufig auch funktionelle Aspekte dazu, dass es sich lohnt Teile umzukonstruieren und dabei „in Blech zu denken“. So ist beispielsweise ein lasergeschnittener und -hartgelöteter Hydrauliksteuerblock von Voith Turbo, der in der Multilayer-Technik hergestellt wurde, nicht nur deutlich kleiner als sein gefrästes Pendant, sondern auch noch um ein Viertel leistungsfähiger – bei geringeren Kosten. „Viele Konstrukteure ziehen Blech trotz seinem geringen Preis und Gewicht und seiner Vielseitigkeit noch nicht in Betracht, wenn sie an die Arbeit gehen“, hat Jörg Heusel, Leiter der Konstrukteursausbildung bei Trumpf, beobachtet. „Sobald sie sich mit dem Thema beschäftigen – beispielsweise im Rahmen unseres Workshops zur Blechgestaltung – sind die meisten aber sehr schnell überzeugt.“ Bei dem Kurs entwickeln die Teilnehmer in einer Experimentierwerkstatt Ideen für die Zukunft, lernen Beispiele zur kosten- und prozesstechnisch optimierten Konstruktion kennen und suchen neue Lösungen für Teile aus ihrem Produktionsalltag. hs

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