Bearbeitungszentrum

5 µm statt fünf Meter

heißt es natürlich bei dem Artikel in der Ausgabe 12/2006 über das Bearbeitungszentrum DBF 630 von DST. Sie haben vielleicht gelächelt - wir haben mit den Zähnen geknirscht, DST sicher auch. Unsere neue Redaktions-Verwaltungssoftware konnte mit dem Begriff µ damals noch nichts anfangen. Inzwischen hat sie dazu gelernt. Der Rundlauf beträgt natürlich nicht fünf Meter, sondern hervorragende 5 bis 6 µm.

Das Bearbeitungszentrum bietet die Möglichkeit, in einer Aufspannung in einer Maschine zu drehen, bohren und fräsen. So können erhebliche Reduzierungen der Durchlaufzeiten - bis zu 85 Prozent - erzielt werden. Es ist für Werkstückstörkreise bis 850 mm Durchmesser ausgelegt. Das Werkstückhandling ohne Zwischenlagerung ist bei der DBF 630 einfach: Zeit- und sonstige Aufwände für das Umspannen und jeweils neues Einrichten entfallen. Ein Bediener an einer Maschine erledigt alle Arbeiten in einem Durchgang. Nachgewiesene Verkürzungen der Durchlaufzeit betragen bei LKW-Achsschenkeln 25 Prozent, die Durchlaufzeit reduziert sich von 24 auf 18 Minuten. Die Bearbeitungszeit von Bohrkronensegmenten für den Untertagebau reduziert sich sogar um 85 Prozent, von sieben auf nur noch einen Tag. Hinsichtlich unterschiedlicher Werkstücke und Bearbeitungsoperationen ist die Flexibilität groß und so auch für kleine Losgrößen wirtschaftlich. Eine hohe Produktivität sowie ein kurzer Return on Investment (ROI) zählen zu den weiteren Stärken des Multitalents. hs

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