Automatisierte WZM

Maschinenlaufzeiten optimieren

Das Unternehmen Hommel Unverzagt präsentiert die flexiblen Automatisierungsmöglichkeiten des taiwanesischen Werkzeugmaschinenherstellers Quaser und wirkt damit dem aktuellen Facharbeitermangel entgegen.

Für komplexere Arbeiten können die Maschinen mit einem Werkstückhandling oder einem Knickarmroboter ausgestattet werden.

Automatisierungen sind meist mit hohen Investitionen verbunden und deshalb in vielen Kleinbetrieben immer noch ein Fremdwort. Dabei gibt es viele nützliche Ansätze für die Verlängerung der Maschinenlaufzeiten und zur Produktivitätssteigerung. Der taiwanesische Werkzeugmaschinenhersteller Quaser, in Deutschland repräsentiert durch das Unternehmen Hommel Unverzagt, bietet Lösungen zur Optimierung der Maschinenlaufzeiten. Beispielsweise nutzt Quaser für seine bewährten 3- und 5-Achsen-Bearbeitungszentren flexible Automatisierungssysteme. Die horizontalen Hochleistungsbearbeitungszentren werden optional mit einem Werkzeugmagazin mit einem Fassungsvermögen von bis zu 240 Werkzeugen sowie einem Mehrfachpalettenwechsler ab 8 Werkstückplätzen angeboten. Je nach Teilegröße und Teilevielfalt können auch unterschiedliche Werkstückspeicher spezifiziert werden. Fertige Werkstücke können durch die Automatisierungssysteme sogar direkt auf Europaletten abgelegt werden. Die 3-Achsen-Bearbeitungszentren können ebenfalls mit einem Mehrfachpalettenwechsler ausgestattet werden. Für komplexere Arbeiten besteht die Alternative zur Ausstattung der Maschinen mit einem Werkstückhandling oder einem Knickarmroboter. Die Eingabe der Rohmaße beim Umrüsten auf andere Bauteile erfolgt über ein einfaches Bedienpanel. Hans Banzhaf, Produktmanager Quaser Bearbeitungszentren bei Hommel Unverzagt, erklärt: „Bei den Begriffen Werkstückhandling und Knickarmroboter denkt man oftmals an Serien- bzw. Großserien. Diese Zeiten sind vorbei, denn die heutigen flexiblen Knickarmrobotersysteme sind speziell für Kleinst- oder Kleinserien konzipiert. Durch das schnelle Umrüsten kann innerhalb kürzester Zeit von einem Bauteil auf das nächste umgerüstet werden.“

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Durch die flexiblen Automatisierungssysteme können selbst Kleinbetriebe ihre Maschinenlaufzeiten erhöhen, ohne Personal aufzustocken. So kann eine Person eventuell zwei Maschinen bedienen oder es können zwei Maschinen ohne Automatisierung durch eine automatisierte Anlage ersetzt werden. Ab einer Laufzeit von fünf Minuten rechnen sich Automatisierungen bereits für Kleinserien mit bis zu 50 Teilen  – denn je höher die Laufzeit eines Werkstücks, umso geringer kann auch die Stückzahl sein. Der entscheidende Punkt liegt in der Schichtüberbrückung. Es gilt: Die Maschine soll so viele Stunden wie möglich mannlos oder mannarm in der 2. oder 3. Schicht weiterarbeiten. Tagsüber können zum Beispiel komplizierte Einzelteile mit manueller Spannung gefertigt werden, in der 2. und 3. Schicht wird dann auf die Automatisierung umgeschaltet, mit der Kleinserien oder Teilefamilien bearbeitet werden können. Banzhaf ergänzt: „Hochwertige Laserscanner sichern zudem den Arbeitsbereich der Automatisierungssysteme, sodass es beim Betreten des Arbeitsbereiches sofort zum Stillstand der gesamten Anlage kommt.“ ee

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