Aufbohrwerkzeug

Andrea Gillhuber,

Mit tangential angeordneten Wendeschneidplatten

Bei den neuen Walter-Aufbohwerkzeugen für den Automotive-Bereich sind die Wendeschneidplatten tangential angeordnet. So lassen sich laut Unternehmen die hohen Vorschübe tangentialer Systeme vom Fräsen ins Bohren übertragen. Der Vorteil gegenüber radialen Werkzeugen liegt in den großen Spanräumen.

Bei den neuen Walter-Aufbohwerkzeugen für den Automotive-Bereich sind die Wendeschneidplatten tangential angeordnet. © Walter

Die Kombination des Werkzeugkerns mit der Walter-eigenen Wendeschneidplatten-Geometrie wirkt sich zudem positiv auf die Oberflächenqualität aus: Ein zweiter Freiwinkel reduziert die bei tangentialen Werkzeugen sonst hohen, effektiven Freiwinkel und verringert die „Ratterneigung“. Die Wendeschneidplatte mit rechteckiger Grundform kann in beliebigen Winkeln eingebaut werden. Bei 72° und 90° wirkt zusätzlich eine Planfase (Wiper). Diese führt und beruhigt das Werkzeug zusätzlich. Aufbohrverhältnisse von 4 × Dc sind damit erreichbar. Auch kleine Durchmesser (ab 24 mm) können mit 3 Zähnen (z3) bearbeitet werden.

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