Laser-Lösungen

Gesellschaftliche Megatrends

Auf seinem EMO-Messestand zeigt Trumpf in diesem Jahr Laser-Lösungen für viele gesellschaftliche Megatrends. Ein Laser-Anwendungsbeispiel aus dem Bereich des Megatrends Mobilität ist die Herstellung von Batteriekomponenten für Elektroautomobile. Erstmals auf dem EMO-Stand des Unternehmens zu begutachten sind lasergeschweißte Zellverbinder an Batterieblöcken. Diese verbinden einzelne Batteriezellen und gewähren damit den Stromfluss über die Zellen hinweg. Der Zellverbinder kann aus einer Kupfer-Aluminium-Schweißverbindung bestehen. Bei diesem komplexen Verfahren wird Kupfer aufgeschmolzen und in das Aluminium-Bauteil eingepresst. Auch in anderen Bereichen leistet die Lasertechnik wichtige Beiträge zur emissionsfreien Mobilität, sei es durch die Herstellung von Bipolarplatten für Brennstoffzellen-Stacks oder das Schneiden hochfester Werkstoffe zur Gewichtsreduzierung.

Ein besonders auffälliges Exponat ist ein Tiefziehwerkzeug, mit dem beispielsweise die B-Säule an der Rohkarosse eines VW gefertigt wird. Da durch Laser-Auftragsschweißen eine harte Schutzschicht auf die stark genutzte Oberfläche des Werkzeugs aufgetragen wird, kann die Pressform aus Gusswerkstoff bestehen und mit oberflächennahen Kühlkanälen versehen werden. Die so gewährleistete effiziente Abkühlung des Werkstücks verkürzt die Zykluszeit pro Bauteil bei einer gleichzeitig hohen Standzeit der Pressform. So werden Ressourcen geschont und der Kohlenstoffdioxidausstoß verringert. Ein weiteres Beispiel ist die Instandsetzung sicherheitsrelevanter Bauteile, die bereits bei beginnendem Verschleiß getauscht werden müssen. Durch gezielte, punktuelle Reparatur per Auftragschweißen können beispielsweise Turbinenschaufeln aus Titan in den Nutzerkreislauf zurückgeführt werden. Die effiziente Reparatur macht die erneute Herstellung der Bauteile überflüssig.

Anzeige

Am OP-Tisch Trusystem 7500 (Bild), der auf eigenen Maschinen gefertigt wird, zeigt sich nicht nur, wie sauber Laser arbeiten. Der Tisch macht zudem deutlich, dass eine konsequente Umsetzung der Prozesskette Blech in Konstruktion und Fertigung erheblich Ressourcen sparen kann. Wegen der geringen Schmelze und Wärmeeinbringung beim Laserschweißen ist der Verzug im Vergleich zu konventionellen Verfahren deutlich reduziert. Eine Nacharbeit ist daher meist nicht nötig und die Nähte sind äußerst belastbar. Die Hygienerichtlinien im Gesundheitswesen werden durch den Lasereinsatz erfüllt. ms

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Lasys

Laserschneidmaschine mit 35 bis 200 W

Mit Lasermaxx Plott hat Cameo Laser eine Laserschneidmaschine mit Leistung von 35 bis 200 W im Angebot. Das mit DC-Laserquelle ausgestattete CO₂-System ist in vier Größen mit den Bezeichnungen Lasermaxx Plott 60, 70, 100 und 125 mit Arbeitsfeldern...

mehr...
Anzeige

Felss setzt auf Predictive Analytics mit X-INTEGRATE

Kunden des Maschinenbauers betreiben ihre Anlagen effizienter mit einer Lösung des IBM Premium-Partners und BI-Spezialisten. Klassische Prüfintervalle werden durch einen Scoring-Prozess mithilfe eines Vorhersagemodells auf Basis IBM SPSS ersetzt.

mehr...
Anzeige
Anzeige

Highlight der Woche

Messgerät zur Überwachung der Ölfeuchte

Der EE360 von E+E Elektronik bestimmt den Feuchtegehalt von Industrie-Ölen und ermöglicht damit die vorausschauende Instandhaltung von Maschinen und Anlagen.

Zum Highlight der Woche...
Anzeige
Anzeige

Highlight der Woche

„Gravierende“ Vorteile mit Laser  

Der Laser e-SolarMark FL von Bluhm Systeme eignet sich für das Beschriften u.a. von Edelstahl oder Kunststoffe (ABS). Die Miele GmbH markiert mit diesem Laser Motorenteile.

Zum Highlight der Woche...